Ehrenbecher für Jagdgenossen

  • VonJutta Schuett-Frank
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Mücke-Sellnrod (sf). Von einer guten Zusammenarbeit bei der Feldwegesanierung berichtete Jagdvorsteher Ottmar Traum bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft. Demnach hat es eine kurzfristige Aktion mit der Gemeinde sowie der Jagdgenossenschaft Groß-Eichen und der Firma Giebel-Bau in der Hainbach gegeben. Die Gemeinde hatte 40 Prozent der Kosten übernommen, für die Jagdgenossen in Sellnrod fielen auf diese Weise nur rund 980 Euro an. Ottmar Traum machte noch darauf aufmerksam, dass es bei einer Änderung der Eigentumsverhältnisse wichtig ist, dies dem Jagdvorsteher mitzuteilen, damit das Jagdkataster aktuell geführt werden kann.

Mücke-Sellnrod (sf). Von einer guten Zusammenarbeit bei der Feldwegesanierung berichtete Jagdvorsteher Ottmar Traum bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft. Demnach hat es eine kurzfristige Aktion mit der Gemeinde sowie der Jagdgenossenschaft Groß-Eichen und der Firma Giebel-Bau in der Hainbach gegeben. Die Gemeinde hatte 40 Prozent der Kosten übernommen, für die Jagdgenossen in Sellnrod fielen auf diese Weise nur rund 980 Euro an. Ottmar Traum machte noch darauf aufmerksam, dass es bei einer Änderung der Eigentumsverhältnisse wichtig ist, dies dem Jagdvorsteher mitzuteilen, damit das Jagdkataster aktuell geführt werden kann.

Der Genossenschaftsausschuss hatte die Kasse geprüft, und dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Das Jagdjahr wurde mit einem Minus von 200 Euro abgeschlossen. Mit dem Forstamt Schotten wurde ein neuer Pachtvertrag bezüglich der Angliederungsjagdgenossenschaft abgeschlossen. Es sind 7,5 Hektar, und es wird eine Pacht von sechs Euro pro Hektar gezahlt. Zudem wird die volle Wildschadenspauschale übernommen.

Jagdpächter Kurt Otto berichtete, dass im Revier sechs Wildschweine geschossen wurden, bei der Hegegemeinschaft Mücke 464 und im Vogelsbergkreis waren es 5782 Stück. Es sind elf Stück Rehwild geschossen worden, es gab achtmal Fallwild zu vermelden, des Weiteren drei Füchse, fünf Waschbären und einen Dachs (ebenfalls Fallwild). Der Borkenkäfer und die Trockenheit sorgten bei Hessen Forst für Probleme bei der Bewirtschaftung, informierte der Jagdpächter. Kurt Otto sprach von der Verwüstung eines Bohnenackers und dass er sehr viel Zeit in die Wildschadensbeseitigung investiere. Er appellierte an die Bauern, im Herbst die Flächen abzuschleifen, damit die Wildschweine nicht zum Wühlen ermutigt werden. Die Jungwildrettung vor der Heumahd sei auch in jedem Jahr aktuell, und die Jagdpächter bitten um Mitteilung, wann die Flächen abgemäht werden.

Dank für Pflege der Feldwege

Bürgermeister Andreas Sommer hatte an dem Abend die Aufgabe, drei Ehrenamtler mit dem großen Ehrenbecher der Gemeinde Mücke auszuzeichnen. Die großen Ehrenbecher wurden Heimfried Müller, Waldemar Eckhardt und Wilhelm Wild verliehen. Wilhelm Wild war im Jagdausschuss von 2005 bis 2009, er ist Schriftführer der Jagdgenossenschaft seit 2013, er war Schriftführer im Sportverein Sellnrod von 1991 bis 2001, war zudem stellvertretender Vorsitzender des Sportvereines Sellnrod von 2001 bis 2010 und er ist Beisitzer im Obst- und Gartenbauverein seit 2007.

Waldemar Eckhardt bekleidet das Amt des Rechners der Jagdgenossenschaft von 1989 bis 2009. Heimfried Müller war Mitglied im Jagdausschuss von 1972 bis 1989, stellvertretender Jagdvorsteher von 1989 bis 2001 und Jagdvorsteher von 2001 bis 2009.

Ortsvorsteher Peter Horst dankte den Jagdgenossen abschließend dafür, dass sie sich um die Feldwege sorgen, obwohl es nicht ihre Pflicht sei.

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