Solaranlagen bestimmten den Arbeitsalltag bei der Firma Elektro-Römer. Deshalb entstand das Jubiläumsbild vor dem Solarpark in Willingshausen-Wasenberg. FOTO: HSO
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Solaranlagen bestimmten den Arbeitsalltag bei der Firma Elektro-Römer. Deshalb entstand das Jubiläumsbild vor dem Solarpark in Willingshausen-Wasenberg. FOTO: HSO

Dritte Generation in Folge

  • vonHerbert Schott
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Ulrichstein(hso). Vor 50 Jahren begann der damals frischgebackene Elektroinstallationsmeister Manfred Römer mit einem kleinen Lagerraum in einem ehemaligen Hühnerhaus in der Untergasse des Ulrichsteiner Stadtteiles Ober-Seibertenrod. Aus dem "Ein-Mann-Betrieb" hat sich inzwischen das stattliche Unternehmen "Elektro-Römer GmbH & Co. KG" mit teilweise bis zu zwölf Mitarbeitern entwickelt. Seit einigen Jahren ist der Firmensitz in der Rosenstraße im Willingshausener Ortsteil Merzhausen.

In Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste wurde jetzt das 50-jährige Jubiläum gefeiert und dabei Rückblick auf das Unternehmen gehalten. Nach seiner Meisterprüfung in Oldenburg baute Manfred Römer einen an das landwirtschaftliche Anwesen angrenzenden Hühnerstall zu einer kleinen Lagerhalle um und gründete zusammen mit seiner Ehefrau Renate die Firma "Elektro-Römer". Im Jahre 1971 wurde ein neues Haus mit Lagermöglichkeiten in der Sonnenstraße gebaut.

In den nächsten Jahren wurden mehrere Monteure und auch Auszubildende eingestellt. Unter den Auszubildenden war im Jahr 1978/79 auch Jürgen Wolf (Mücke-Groß-Eichen). Er wurde nach der Ausbildungszeit übernommen und ist nach nunmehr 38 Jahren immer noch in der Firma tätig.

Sohn Harald Römer trat im Spätsommer 1982 in die Firma ein und legte im Oktober 1990 seine Meisterprüfung ab. Der Jungmeister leitete ab diesem Zeitpunkt überwiegend die Geschicke der Firma und zog 1991 den bis dahin größten Auftrag der Firma mit der Installation für eine Industriehalle in Altenstadt an Land. Damit war man fast ein ganzes Jahr beschäftigt.

Harald Römer übernahm die Firma im März 1999. Im Jahr 1992 wurde über ein "Tausend-Dächer-Programm" die erste Fotovoltaik-Anlage in Nieder-Ohmen errichtet. "Von 2005 bis 2015 ging es im Fotovoltaikbereich so richtig ab", erinnert sich Harald Römer. In dieser Zeit wurden von der Firma 2000 Anlagen hessenweit und den angrenzenden Ländern installiert. Neben all diesen Arbeiten waren auch Mitarbeiter in den Jahren 1994 bis 2008 für die Firma Messebau Ambrosius Frankfurt/Main weltweit tätig.

Ab 2005 Verlagerung nach Merzhausen

Im Jahre 1998 kam Martin Kern (Feldatal-Stumpertenrod) in den Betrieb. Vier Jahre später, 2002, legte er in Lauterbach seine Meisterprüfung ab. Bei der Umbildung zur "Elektro-Römer GmbH & Co. KG" im Jahr 2012 wurde er, zusammen mit Harald Römer, der im März 1999 offiziell die Firma übernommen hatte, Mitgesellschafter.

Ab 2005 wurde begonnen, den Betrieb an den jetzigen Standort nach Merzhausen zu verlagern. Seit dem Vorjahr ist nun mit Joshua, dem Sohn von Harald Römer, die dritte Generation in Folge in der Firma beschäftigt. Somit scheint auf viele weitere Jahre der Bestand der Firma Elektro-Römer gesichert.

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