Betrunkene Narren

Drei Polizisten werden bei Umzug leicht verletzt

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Nicht alle Narren feiern nach dem Konsum von Alkohol ausgelassen und fröhlich. Manche rasten aus. Das bekamen die Polizei und andere Helfer am Faschingswochenende zu spüren.

Die Beamten der Polizeistationen in Lauterbach und Alsfeld hatten am Faschingswochenende wieder alle Hände voll zu tun. Sie mussten sich mit den negativen Auswirkungen des ausgelassenen Feierns beschäftigen. Beim großen Fastnachtsumzug in Mücke hatten die Polizisten mit zahlreichen Auswirkungen von alkoholisierten Karnevalisten zu kämpfen. Als Resümee bleibt, dass 15 Personen Platzverweise erhalten haben, »da Straftaten unmittelbar bevorstanden«. Die Polizisten beobachteten zahlreiche alkoholbedingte Streitigkeiten, die aber keine Konsequenzen hatten, das heißt, diejenigen, die sich in die Haare geraten waren, haben sich am Ende wieder vertragen. In einem Fall wird aber wegen Körperverletzung ermittelt. Zwei weitere Personen wurden wegen Beleidigungen angezeigt. Sie hatten Polizisten bei deren Eingreifen übelst beschimpft. Dabei tat sich besonders ein 21-Jähriger aus Feldatal hervor, der zuvor schon einen Platzverweis erhalten hatte. Nachdem er dann auch noch in eine Körperverletzung verwickelt war und ihn die Polizisten festnehmen wollten, eskalierte die Auseinandersetzung und der 21-Jährige leistete erheblichen Widerstand. Dabei wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Der renitente junge Mann verbrachte dann die restliche Nacht im Polizeigewahrsam.

Ihn erwartet nun ein Verfahren wegen einer »ganzen Latte von Straftaten,« wie die Polizei mitteilt. Der Einsatzleiter berichtet auch von einer »stark ausgeprägten alkoholbedingten Respektlosigkeit« gegenüber Einsatzkräften von Polizei, DRK und Feuerwehr. Im Alsfelder Ortsteil Angenrod gerieten am Sonntagabend drei Männer aneinander, die sich der Körperverletzung beschuldigten. Die Auseinandersetzung ging sogar im Krankenhaus weiter, so dass die Polizei schlichtend eingreifen musste. Es wurden Ermittlungen gegen einen 30-jährigen, einen 39-jährigen und einen 41-jährigen Mann, alle aus Alsfeld, eingeleitet. Vorbildlich: Keine Probleme gab es während des sogenannten Kikeriki-Umzuges in Freiensteinau am Sonntag.

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