Drang ins Rathaus

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Kirtorf (jol). Am Sonntag haben die Kirtorfer die Wahl zwischen zwei Kandidaten, die sich als Nachfolger von Bürgermeister Ulrich Künz empfehlen. Karsten Jost ist Mitglied der FWG-CDU-Fraktion und Kämmerer in der Stadt Raunheim, Andreas Fey gehört der SPD-UWL-Fraktion an und ist Ausbildungsleiter bei der Bundespolizei. Dabei setzen sie unterschiedliche Zeichen: Jost wurde von FWG-CDU nominiert, Fey tritt als unparteiischer Kandidat an.

Kirtorf (jol). Am Sonntag haben die Kirtorfer die Wahl zwischen zwei Kandidaten, die sich als Nachfolger von Bürgermeister Ulrich Künz empfehlen. Karsten Jost ist Mitglied der FWG-CDU-Fraktion und Kämmerer in der Stadt Raunheim, Andreas Fey gehört der SPD-UWL-Fraktion an und ist Ausbildungsleiter bei der Bundespolizei. Dabei setzen sie unterschiedliche Zeichen: Jost wurde von FWG-CDU nominiert, Fey tritt als unparteiischer Kandidat an.

In der Außendarstellung traten die beiden erfahrenen Kommunalpolitiker zuletzt in unterschiedlichen Zusammenhängen auf. So ist Jost Sprecher der Investoren für die "Kirtorfer Höfe", das Bauprojekt in der Stadtmitte, das ein Ärztezentrum und Apotheke aufnehmen soll. Fey war bei den Veranstaltungen des Aktionsbündnisses für Vielfalt zur Pogromnacht aktiv eingebunden und moderierte die Lesungen an den Stolpersteinen. An großen Themen der Großgemeinde stehen der Umgang mit Bevölkerungsrückgang, Fusion mit Antrifttal und Erhalt der Infrastruktur an.

Amtsinhaber Künz ist dienstältester Bürgermeister in Deutschland, und zum 40-jährigen Dienstjubiläum 2017 sagte der damalige Erste Stadtrat Harald Bartel, "Du bringst Spitzenleistung und verhältst dich fair, nutzt aber alle Möglichkeiten, um vorwärts zu kommen". Gegenkandidaten seien in den vergangenen Jahren nicht mehr angetreten, denn sie hätten auch keine Chance gehabt. Denn Künz verbinde großes Fachwissen mit einem Gespür für die Sorgen der Bürger.

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