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Die Gastronomie leidet unter den Schließungen.

»Dramatische Lage im Gastgewerbe«

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Vogelsbergkreis (pm). Vor den Bund-Länder-Gesprächen zu der Lockdown-Verlängerung machte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) dieser Tage auf die dramatischen Folgen der Schließungen für die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes auch im Vogelsbergkreis aufmerksam - und fordert einen Mindestkurzarbeitergeld von monatlich 1200 Euro.

»Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Letzte Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Lokale und Hotels wieder öffnen«, sagt Andreas Kampmann, Geschäftsführer der NGG-Region Nord-Mittelhessen.

Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown angesichts der Corona-Pandemie im Frühjahr vergangenen Jahres.

Damals meldeten 126 gastgewerbliche Betriebe im Vogelsbergkreis Kurzarbeit an - das sind 73 Prozent aller Betriebe der Branche im Vogelsbergkreis.

Die Zahl der kurzarbeitenden Köchinnen, Kellner und Hotelangestellten stieg auf 572, so hat eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der Gewerkschaft NGG ergeben.

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