Dirk Neumann und Carmen Beck an der Spitze

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Mücke(pm). Bei einem Treffen der Mitglieder in der Mücker SPD wurde unter Einhaltung der geltenden Covid-Beschränkungen die Listen für die Kommunalwahl im März 2021 aufgestellt. SPD-Vorsitzender Ottmar Traum machte deutlich, dass unter den momentan herrschenden Bedingungen an einen herkömmliche Kommunalwahlkampf mit vielen Präsenzveranstaltungen nicht zu denken sei. Von daher werde man sich in erster Linie auf Medienberichterstattung beschränken müssen.

Nach Auffassung von Traum werden sich die Folgen der Covid-19-Pandemie auch auf den finanziellen Gestaltungsspielraum der Kommune in den nächsten Jahren auswirken. "Wir haben hier in Mücke dank unserer guten Arbeit in den zurückliegenden Jahrzehnten eine gute Ausgangsposition, müssen aber aufpassen, dass dies nicht leichtfertig verspielt wird", meint Traum.

Alles in allem habe man in den kommunalen Gremien - auch bei inhaltlichen Unterschieden - sachlich zusammengearbeitet. Dies gelte insbesondere auch für die seit Langem bestehende Koalition mit den Freien Wählern. Schon seit geraumer Zeit könne man im Land beobachten, dass sich neue "unabhängige" Bewegungen bildeten, die sich gegen die etablierten Gruppierungen wenden würden. "Dies ist ein gutes demokratisches Recht", betonte Traum, "es ist aber auch klar, dass es in einer Kommune nicht nur um das Umsetzten von einzelnen Lieblingsprojekten gehen kann, sondern darum, eine gute Politik für alle Bürgerinnen und Bürger in allen Gemeindeteilen zu machen."

"Jeder der mit offenen Augen durch Mücke geht, kann sehen, was sich hier in den vergangenen fünf, zehn, 15 Jahren getan hat", führte Dirk Neumann aus. "Sei es im Bereich der Infrastruktur, Kinderbetreuung oder Vereinsförderung, als SPD waren wir hieran maßgeblich beteiligt", erinnert Neumann.

Diesen Weg wolle die SPD in der Gemeindevertretung und im Gemeindevorstand weiter fortsetzen. "Und dabei werden wir auch zukünftig mit unseren Partnern konstruktiv weiter zusammenarbeiten." Dabei sei es für die SPD wichtig, die Belastungen der Bürger in einem vernünftigen Rahmen zu halten. "Wir waren immer zu Recht stolz darauf, mit relativ niedrigen Gebühren und Steuern auszukommen", erläuterte Traum. "Von daher stehen wir weiteren Steuererhöhungen und einer weiteren steigenden Verschuldung kritisch gegenüber. Den Weg der letzten Jahre können wir nicht unbegrenzt fortsetzen." Die SPD sei zufrieden, dass es dank einer vorausschauenden Planung möglich sei, die Abwasser- und Wassergebühren stabil zu halten beziehungsweise sogar leicht zu senken.

"Man kann nicht nur darüber reden, für Familien und Neuansiedlungen als Gemeinde attraktiv sein zu wollen", merkt Neumann an, "sondern muss dafür auch aktiv etwas tun." Von daher sei es unverständlich, dass beispielsweise das Baugebiet in Flensungen seit fast drei Jahren keine sichtbaren Fortschritte gemacht habe. "Dies dauert uns als SPD zu lange, hier muss die Verwaltungsspitze Prioritäten setzen und endlich sichtbar tätig werden."

"Wir haben durch unsere Lage, unsere Infrastruktur und unsere engagierten Bürgerinnen und Bürger eine gute Ausgangslage, hierauf wollen wir in den nächsten Jahren als gestaltende und stärkste Kraft in der Gemeindevertretung weiter aufbauen", betonte Neumann.

Zum Listenvorschlag für die Gemeindevertretung äußerte Traum, dem Vorstand sei es gelungen eine gute Mischung aus neuen Vertretern und bekannten Gesichtern, aus Erfahrung und Neuem zu finden.

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