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Defekte Friedhofsmauern

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Von: Rolf Schwickert

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Einen deutlichen Riss weist die Abdeckung der Friedhofsmauer in Nieder-Gemünden auf. © Rolf Schwickert

Gemünden (rs). Sie sind zumeist sehr alt und schon deswegen häufig defekt - Friedhofsmauern. So ist es auch in Gemünden, wo sie kürzlich auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung standen.

Tim Henkel begründete zum BGG-Antrag auf Sanieren der Friedhofsmauern in Burg-Gemünden, Nieder-Gemünden und Elpenrod, es sei Handlungsbedarf. In Elpenrod sei eine eigentlich nur aufgesetzte Trockenmauer teilweise mit Mörtel versehen worden, und alte Bäume würden mit Wurzeln weitere Schäden verursachen. In den beiden großen Dörfern könne man das wohl in Eigenleistung bewerkstelligen, in Elpenrod müssten wohl Fachleute ran. Dazu erinnerte Klaus-Dieter Jensen (UBL), das Sanieren von Friedhofsmauern sei seit vielen Jahren Thema. »Gut gemeint, aber wir sind hier nicht bei ›Wünsch dir was‹«, fasste Jensen zum Antrag zusammen. Das Ansinnen sei sicher richtig, aber das müsse auch finanziert werden. Immerhin stünden mehrere Zehntausend Euro im Raum. Ohne diese Mittel gehe das nicht.

Tobias Reitz (BGG) entgegnete, man habe bewusst Finanzierung und Zeitrahmen offen gelassen. Es gehe darum, einen Anfang zu machen. Jürgen Lutz (UBL) erinnerte daran, dass im Haushalt 2021 runde 70 000 Euro für die Friedhofsmauer Elpenrod vorgesehen seien. In Hinblick auf die im Haushalt eingestellten Mittel sah Lukas Becker von der SPD keinen weiteren Handlungsbedarf.

Bei vielen Enthaltungen wurde der Antrag allerdings angenommen.

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