Der Herbsteiner Michael Ruhl (CDU) ist seit einem Jahr für den Vogelsbergkreis und Laubach im Hessischen Landtag. FOTO: PM
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Der Herbsteiner Michael Ruhl (CDU) ist seit einem Jahr für den Vogelsbergkreis und Laubach im Hessischen Landtag. FOTO: PM

Debatten um Geld und Klima

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Vogelsbergkreis(pm). Der Wahlkreisabgeordnete für den neu gebildeten Landtagswahlkreis 20 (Vogelsbergkreis und Stadt Laubach im Kreis Gießen), Michael Ruhl aus Herb-stein (CDU), ist nun ein Jahr als Mitglied des Hessischen Landtags in Wiesbaden tätig. Der 35-jährige Nachfolger des Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel aus Lauterbach zieht nun eine erste Bilanz seiner neuen Tätigkeit im Wiesbadener Landesparlament, das sich vor einem Jahr, am 18. Januar 2019, konstituierte.

Besonders der Umweltausschuss mit den Themen Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sei bedeutsam für seine Arbeit als Vertreter des ländlichen Raumes, berichtet Ruhl. Gerade die aktuelle Klimadebatte, die Zukunft des bäuerlichen Berufsstandes und die Einwanderung des Wolfes seien aktuell große Herausforderungen. Mit den Klimaaktivisten von "Fridays for Future" habe er schon mehrfach als Vertreter der CDU-Landtagsfraktion für den Naturschutzbereich diskutiert. Noch öfter sei es mit Bauern der Initiative "Land schafft Verbildung" im Vogelsbergkreis und in Laubach gewesen, die sich Sorgen um ihre Zukunft machten.

Ein weiteres Themengebiet Ruhls ist die Mitarbeit im Haushaltsausschuss des Hessischen Landtags, in dem wichtige finanzpolitische Entscheidungen getroffen werden. Dort würden sehr viele einzelne Maßnahmen mit zum Teil hohen Summen beraten und oftmals auch endgültig beschlossen, erläutert der Diplom-Wirtschaftsingenieur. Zudem sei er "CDU-Sprecher für den Finanzplatz Frankfurt", weil er als bisheriger Bundesbankmitarbeiter die Frankfurter Finanzszene mit ihren Auswirkungen für ganz Hessen gut kenne. Die Mitwirkung in seinem dritten Ausschuss, dem Petitionsausschuss, öffne gerade bei jungen Abgeordneten die Sinne für die wahren Sorgen und Nöte der Bürger.

Die Zusammenarbeit mit den Grünen auf Landesebene stelle sich für ihn erwartungsgemäß gut dar, berichtete Ruhl. Er werde mit seiner Landtagskollegin Eva Goldbach aus Lauterbach genauso eng zusammenarbeiten, wie es sein Vorgänger Kurt Wiegel getan habe, hebt der Herbsteiner Landespolitiker hervor. Michael Ruhl erläutert, dass er einigen Übergaben von Zuschussbescheiden durch Minister und Staatssekretäre im Wahlkreis habe beiwohnen können und dabei festgestellt habe, wie das Land Kommunen oder Institutionen mit großen und kleinen Zuwendungen unterstützen könne. Der Bau des neuen Gebäudes des Finanzamtes Alsfeld-Lauterbach am Standort Lauterbach mit der zentralen Grunderwerbssteuerstelle der Landesfinanzverwaltung sei ein bedeutender Schritt für die Verlagerung von Behördenstellen aus dem Ballungsraum in den ländlichen Raum, betont Abgeordneter Ruhl.

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