+
Bürgermeister Bernhard Ziegler und Heike Ruhl von der Kurverwaltung gratulieren den Müttern mit roten Rosen.

Sag Dankeschön mit roten Rosen

  • schließen

Herbstein (au). "Unsere Muttertags-Konzerte haben in Herbstein eine lange Tradition, und deshalb freue ich mich immer wieder, wenn die Veranstaltung gut angenommen wird", sagte Bürgermeister Bernhard Ziegler am Sonntag bei seiner Begrüßung. Bürgermeister Bernhard Ziegler und Heike Ruhl von der Kurverwaltung gratulierten jeder Mutter bei der Veranstaltung mit jeweils einer roten Rose zum Muttertag.

Zutreffend dazu spielte der Musikverein Herbstein auf der sonnenüberfluteten Terrasse der Herbsteiner VulkanTherme "Sag Dankeschön mit roten Rosen". Die Herbsteiner VulkanTherme wird ja zu den Veranstaltungen immer wieder bestens besucht, und auch diesmal mussten die Bediensteten der Therme samt Bürgermeister und Kurverwaltungsmitarbeiterin Heike Ruhl immer wieder Sitzgelegenheiten heranschaffen, um den vielen Gästen im Foyer und auf der Terrasse eine angenehme Muttertagsveranstaltung bieten zu können.

Feiertag stammt aus den USA

Das Stadtoberhaupt ging dann auf die Geschichte des Muttertages ein. Dieser gehe auf eine Initiative der amerikanischen Frauenrechtlerin Anna Jarvis zurück. Um ihre 1905 gestorbene Mutter zu ehren und auf Probleme von Frauen aufmerksam zu machen, forderte sie einen Festtag für alle Mütter. 1914 erklärte dann US-Präsident Woodrow Wilson den zweiten Mai-Sonntag zum landesweiten Muttertag. Floristik-Organisationen brachten den Muttertag dann im Laufe der Jahre nach Europa.

Älter als der Muttertag sei allerdings der "Weltfrauentag", berichtete Ziegler. "Keine Sonderrechte, sondern Menschenrechte", hätte die deutsche Sozialistin Clara Zetkin im Jahr 1910 auf dem II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen gefordert. Ein Jahr später seien dann erstmals Frauen in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz zum Frauentag auf die Straße gegangen.

Die Musiker aus der "Stadt auf dem Berge", boten unter der Leitung von Siegfried Berger mehr als zwei Stunden lang eine breite Palette musikalischer Polkas und Walzermelodien, aber auch Potpourris.

Die vielen Besucher freuten sich diesmal natürlich auch, dass entgegen dem Vorjahr, als der Wettergott nicht mitspielte und das Konzert in die Räumlichkeiten der Therme verlegt werden musste, dass sie diesen Traditionsevent bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen genießen konnten.

Die Besucher konnten sich aber nicht nur an der unterhaltsamen Blasmusik und unterhaltsamen Gesprächen erfreuen. Auch das Bistro der VulkanTherme hielt ein preiswertes Muttertagsangebot in Form von Kuchen und Kaffee bereit.

Musikvereine-Vorsitzender Thomas Rodemer stellte den aufmerksamen Gästen den mittlerweile 106 Jahre alten Musikverein vor, der, wie er sagte, gerne immer wieder beim Konzert zum Muttertag dabei sei.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare