Urteil zur A 49

Dank an BUND und Unterstützer

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Das Bundesverwaltungsgericht entschied über die Klage des BUND gegen nur einen, aber einen bedeutsamen Aspekt der Planungen zum Bau der A 49 durch ein FFH-Gebiet und den schützenswerten Dannenröder Forst. In Gänze wurde die Klage abgewiesen, dennoch war sie erfolgreich, und es hatte wohl niemand mit mehr gerechnet. Wer erhält vor Gericht schon alles, was er fordert? Neben einer Bekanntmachung der naturzerstörenden Pläne und der Mobilisierung vieler Kräfte gegen das Bauprojekt wurde vom Gericht auch "in aller Klarheit festgestellt, dass die Untersuchungen zum Trinkwasserschutz fehlerhaft sind, und die Wasserrahmenrichtlinie nicht beachtet ist", wie die Waldbesetzer in einer Mitteilung zum Urteil unter https://waldstatt asphalt.blackblogs.org mitteilen. Es bleibt sich zu bedanken: Beim BUND Hessen, der die Klage getragen hat. Bei vielen Spendern, die Geld für Anwalts- und Verfahrenskosten gegeben haben. Bei den Unterstützern vor Ort, die dem Widerstand gegen die Autobahn ein Gesicht gaben. Bei zahllosen Organisationen und Privatpersonen, welche die Waldbesetzung solidarisch unterstützen, Material spenden oder den Besetzern durch ihre regelmäßige Anwesenheit den Rücken stärken. Und zuvorderst bei allen jenen Menschen, die die Gefahren auf sich nehmen, einer sinnlosen Behördenwillkür zu trotzen und den Wald besetzt halten. Sie geben dem Widerstand Kraft, um den zerstörerischen Traum einiger Politiker und Wirtschaftsbosse vom ungebremsten Wirtschaftswachstum durch noch mehr Autoverkehr zu trotzen.

Danke also an alle Beteiligten, auch für die vielen Bekundungen, dass der Kampf fortgeführt und weiter verstärkt wird, bis das Projekt endgültig ad acta gelegt ist.

Martin Krauß, Lauterbach

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