Tierwohl auf der Strecke

Corona bringt es an den Tag

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Corona bringt es an den Tag: Nach der Schließung fast aller Schlachthöfe in Hessen und der EU-Schikane der kleinen Metzger bleibt ja nur noch die Versorgung durch Großkonzerne mit Massenschlachtungen im Akkord und ungelernten Leiharbeitern. Wenn dann mal was aus dem Ruder läuft, wie jetzt bei Tönnies, ist der Aufschrei groß.

Aber irgendwo muss das Fleisch ja herkommen. Mit jedem Dorfmetzger, der aufgibt, leidet die Regionalversorgung, und die Großen legen zu. Leider ist es für ein Umdenken zu spät. Wenn ich dann auch noch dran denke, wie das Schlachtvieh durch die Gegend gekarrt wird - das hat mit Tierwohl nichts zu tun.

Auch bei der Schließung der Schlachthöfe in Frankfurt, Gießen, Marburg usw. gab es keinerlei Reaktionen. Es war ja von der Politik so gewollt.

In unserem Land ist es wichtiger, darauf zu achten, nicht mit der Sprach- und Gesangskontrolle in Konflikt zu kommen, wegen der politisch korrekten Aussprache und der Darbietung altdeutschen Liedgutes. Wenn das so weiter geht, werden wir in Europa von keinem mehr ernst genommen

Reinhard Rau, Mücke

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