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Viele haben mitgearbeitet und freuen sich nun bei einem Helferfest über einen schönen Versammlungsplatz in der ehemaligen Bullenscheune des Dorfes.

Aus Bullenstall wird Treffpunkt

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Ulrichstein-Unter-Seibertenrod (sf). Dieser Tage begrüßte Ortsvorsteher Wolfgang Geiß im alten "Ossestall" die Gäste, darunter Bürgermeister Edwin Schneider und Stadtrat Joachim Erbes, zu einem Fest. Es war ein Dankeschön-Abend für die Helfer, die viel gearbeitet haben. Im Innenbereich der Scheune und an der Fassade arbeiteten 20 Helfer, und sie leisteten 300 Arbeitsstunden.

Zuerst wurden die Getreidekammer, der Zwischenboden sowie der Rübenkeller und das sogenannte Viertel in Eigenleistung abgerissen, bevor Firmen den Aushub und das Herstellen der Pfeiler übernahmen. Dann wurde eine neue Zwischendecke eingezogen. In Eigenleistung wurden der Splitt aufgezogen und das Pflaster verlegt. Im Außenbereich war die Erneuerung der kompletten linken Giebelverschalung vonnöten.

Die Bretter wurden dreimal gestrichen, bevor die Firma sie wieder am Giebel anbrachte. Auch weitere Innenwände wurden ausgebessert, geschliffen und gestrichen und auch die Eingangstore wurden farblich abgesetzt. Nun ist der ehemalige Bullenstall wieder top in Ordnung. Vor über 20 Jahren fand schon einmal eine Sanierung in Eigenleistung statt. Damals wurden 650 Arbeitsstunden investiert. Aber zeitgleich zur Bullenstall-Sanierung wurde auch das Buwartehäuschen saniert. Dies war nach 30 Jahren dringend notwendig. In Zusammenarbeit mit Jens und Rebecca Rühl wurden Balken ausgetauscht, der komplette obere Giebel erneuert und der Innenbereich komplett geschalt.

Dann wurde innen und außen gestrichen, die Fenster wurden ausgebessert und Steckdosen installiert, die am Weihnachtsmarkt gebraucht werden. Dort war man mit zehn Helfern zugange und leistete 150 Arbeitsstunden. Wolfgang Geiß dankte auch den Landwirten, die immer, wenn er sie braucht, kommen und nach dem Heckenschneiden Erde vom Grabenaushub abfahren. Geiß dankte seinen Mitbürgern für die tolle Dorfgemeinschaft.

Er sprach auch von Bürgern, die solche Arbeitseinsätze ablehnen, aus unterschiedlichen Gründen, aber auch sie sollen sich erfreuen an dem, was die übrige Dorfgemeinschaft geleistet hat. Anschließend lud der Ortsvorsteher zu Grillspezialitäten und Getränken ein, wobei er 30 Liter Bier stiftete für seine 30-jährige Tätigkeit als Ortsvorsteher. Bürgermeister Edwin Schneider dankte den Bürgern aus Unter-Seibertenrod. Nun stehe das Projekt Friedhof an, auch hier setzte er auf Eigenleistung. Für die Mauer stehen laut Schneider rund 60 000 Euro zur Verfügung.

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