Demokratie

Bitte mitmachen

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Zu den Leserbriefen von Frau Hofmann und Herrn Schlossers sowie Herrn Becker.

Liebe Frau Hoffmann, hallo Bernd Schlosser, sehr geehrter Herr Becker! Ihre Leserbriefe habe ich mit Interesse verfolgt. Die Beiträge von Bernd Schlosser und Frau Hoffmann enthalten interessante Anmerkungen.

Demokratie lebt vom Mitmachen. In unserem demokratischen Gemeinwesen kann jeder seine Gedanken einbringen und für seine Ideen werben und Mehrheiten dafür hinter sich versammeln. Das ist gut so. Unsere Demokratie ist so stark, dass sie dies in lauter und leiser Form aushalten kann. Auch zeugt es von Stärke, wenn jemand Fehler eingesteht und neue Vorschläge macht. Es bedarf mehr Mut, seine Meinung zu ändern als eine falsche Richtung weiter zu verfolgen.

All das ist Demokratie. Nicht die Lauten sind im Recht, sondern die Kompetenten und die, die Mehrheiten für ihre Meinungen organisieren, im Zweifel ist ein Vorschlag mit 49 Prozent Zustimmung nur der zweitbeste Vorschlag. Um für 51 Prozent zu werben, bedarf es harter Arbeit und unzähliger Diskussionen. Ja, das ist Demokratie. Das ist anstrengend. Die Alternative hatten und haben wir, und die brauchen wir gewiss nicht. Politik muss Kritik aushalten, das tut sie in Deutschland.

Wie hervorragend es sich auswirkt, wenn jemand seinen Gedanken auch Taten folgen lässt, hat für den Haushalt der Gemeinde Gemünden/Felda Lukas Becker unter Beweis gestellt. Durch sein aktives Tun als junger Kommunalpolitiker hat er über ein Mitglied des Deutschen Bundestages einen verloren geglaubten Zuschuss in Höhe von 200 000 Euro gesichert. An diesem Beispiel sieht man: Es geht. Vielen Dank Herr Becker.

Nur Mut! Mitmachen! Vorher in die Diskussion einbringen, weniger im Nachhinein. Dann haben wir alle etwas davon. Für jeden Bürger besteht bei den nächsten Wahlen auf allen Ebenen dazu die Gelegenheit, sich aktiv zu engagieren. Es gilt: Einbringen, mitmachen, nur Mut; unsere Gesellschaft braucht jeden.

Abschließen will ich diese Zeilen mit den Worten meiner Oma: "Tadeln kann ein jeder Bauer, besser machen fällt ihm sauer."

Bernd Reitz,Gemünden

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