20 000 Besucher kommen jährlich

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Vogelsbergkreis(pm). Seit gut drei Jahren können Besucher und Bewohner des Vogelsbergs dem Vulkan und seinen Besonderheiten im neuen "Vulkaneum" in Schotten auf den Grund gehen. Über das vielfältige Angebot ließen sich im kürzlich nun der Vorsitzende der Vogelsberger SPD, Patrick Krug, und der Fraktionschef der Sozialdemokraten im Kreistag, Matthias Weitzel, gemeinsam mit weiteren Parteimitgliedern durch Bürgermeisterin Susanne Schaab (SPD) und den Geschäftsführer der Touristik Schotten, Ralph Koster, informieren.

"Das Neue überlagert das Alte", so erläuterte Koster den zugrunde liegenden architektonischen Gedanken beim Umbau der alten Feuerwache. Die Farben des Gebäudes sollen dies darstellen, die braunen Farbtöne für den Sandstein, grau für den Basalt, blau für den Wasserreichtum und das begrünte Dach für die Naturlandschaft der Region. "Der Umbau hat rund 2,8 Millionen Euro gekostet", erläuterte Susanne Schaab, "900 000 Euro waren Eigenmittel der Stadt, der Rest Fördermittel. Hinzukommt die etwa eine Million Euro teure Umgestaltung des Platzes rund um das Vulkaneum. Auch dabei haben wir über 70 Prozent Fördermittel erhalten.". Seit der Eröffnung besuchten rund 20 000 Menschen jährlich das neue touristische Highlight in der Region. "Mit unserem Marketing sind wir in erster Linie in der Rhein-Main-Region aktiv", erläuterte Koster. Zielgruppen seien vorrangig Tagestouristen und (Schul-)Gruppen.

Das Jahr 2020 habe mit der Covid-19-Pandemie Verwerfungen geführt. Während die Gruppenbesuche ab März fast gänzlich zurückgegangen seien, verzeichne das Vulkaneum einen deutlichen Anstieg an Einzel- und Familienbesuchen.

Bürgermeisterin Schaab erläuterte die bewusste Entscheidung das Vulkaneum in der Mitte der Stadt anzusiedeln. Durch die Besucher werde eine direkte Wertschöpfung für die Gastronomie und die Geschäfte geschaffen. "Neben der Tourismusförderung für die Region ist das Vulkaneum sicherlich auch ein Motor für die innerstädtische Entwicklung hier in Schotten", zeigt sich der SPD-Vorsitzende Patrick Krug überzeugt.

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