Bernsfelder für Glasfaser

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Mücke-Bernsfeld(pm). Nachdem die Göttinger Firma Goetel als Ausbauunternehmen mitgeteilt hat, dass Bernsfeld bis August dieses Jahres mit sogenanntem FTTC (Fiber to the Cube) und im weiteren Zuge mit Glasfaser bis in den Haushalt ausgebaut werden soll, ist die Interessengruppe "Schnelles Internet" unter der Leitung von Peter Wiederhold auf Werbekurs gegangen. Die Aktiven starteten eine Bürgerbefragung. In dieser wurde um Stellungnahme gebeten, wie die Bürger zu einem Glasfaseranschluss stehen.

Von den 157 Haushalten/Firmen stimmten 114 ab. 112 (98,2 Prozent) wollen einen Glasfaseranschluss mit dem vom Anbieter Goetel gemachten Angebot. Damit ist die vom Unternehmen erforderte Mindestquote von 60 Prozent mehr als erreicht. Wer mit Nein abstimmte, hat auf die geringe Internetnutzung verwiesen. Die Bürger, die nicht mit abgestimmt haben, wollen die Entwicklung abwarten und eventuell Fragen wie Nutzung der Leitung durch andere Anbieter geklärt sehen.

Dies werde in einer zugesagten Informationsveranstaltung durch die Firma Goetel erfolgen. Die Aktiven der Gruppe: "Hier ist aus unserer Sicht, auch aufgrund der Umgangsbeschränkungen, eine Veranstaltungsart zu wählen, die die Sicherheit und Gesundheit nicht gefährdet. Möglichkeiten gibt es einige. Hier sollte Goetel sich mit seiner Marketingabteilung etwas einfallen lassen und nicht noch mehr Zeit verlieren".

Das Abstimmungsergebnis wird den Gemeindevertretern sowie dem Unternehmen übergeben. Goetel könne nunmehr den Ausbau forcieren. Bernsfeld warte sehnsüchtig, da die fehlende Infrastruktur einen enormen Nachteil in allen Lebensbereichen darstellt. Homeschooling oder Home- office oder berufliche Weiterentwicklung seien derzeit nur schwer oder gar nicht möglich. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie komme man mit der vorhandenen Übertragungsrate an Grenzen.

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