Beim Abendgebet erklingt Vogelsbergwalzer

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Mittlerweile ist der Evensong, ein musikalisches Abendgebet, das seine Wurzeln in der anglikanischen Kirche hat, zu einem festen Bestandteil im Laufe des Jahres geworden. Nun fand das musikalische Abendgebet in der Kirche in Ohmes statt.

Mittlerweile ist der Evensong, ein musikalisches Abendgebet, das seine Wurzeln in der anglikanischen Kirche hat, zu einem festen Bestandteil im Laufe des Jahres geworden. Nun fand das musikalische Abendgebet in der Kirche in Ohmes statt.

Musikalisch gestaltet wurde es von Hedwig Kluth an der Harfe, Claudia Bodenstein an der Orgel und Rudolf Wößner als Kantor. Vier Stücke brachte Hedwig Kluth auf der keltischen Harfe aus dem Atelier des kürzlich verstorbenen Albrecht Nüchter in Haunetal zu Gehör. Er hat das Instrument aus dem Holz eines Baumes gefertigt, der lange Jahre im Garten der Hallenburg in Schlitz gewachsen ist.

Bei den Stücken handelte es sich um einfache Walzer, teilweise alte Melodien, teilweise neu komponiert, wie etwa der "Vogelsbergwalzer" von Christoph Pampuch.

Erst seit dem 19. Jahrhundert werden Harfenstücke aufgeschrieben und so vor dem Vergessen bewahrt. Dazu gehören dann auch immer die Geschichten, die ein Lied umranken, wie Hedwig Kluth den Besuchern erzählte. Unter anderem beim Stück "Down by the Sally Gardens". Es erzählt mit wehmütigen Klängen vom Streit eines Paares. Dabei ist gleichzeitig die Sehnsucht nach Versöhnung herauszuhören.

Den Abschluss bildete das irische Segenslied "Möge die Straße uns zusammenführen". Diakon Reinhold Konle dankte für diesen besonderen Abend und überreichte im Namen der Pfarrgemeinde ein Präsent.

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