Ein Familiengottesdienst mit Pfarrerin Dorothea Witznick bereitet auf die am Sonntag beginnenden Kindergottesdienste vor. FOTO: HSO
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Ein Familiengottesdienst mit Pfarrerin Dorothea Witznick bereitet auf die am Sonntag beginnenden Kindergottesdienste vor. FOTO: HSO

Basteln und beten

  • vonHerbert Schott
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Feldatal-Groß-Felda(hso). Nächste Woche beginnt in der Kirchengemeinde Groß-Felda wieder der Kindergottesdienst. Man trifft sich, wie bekannt, alle 14 Tage, samstags bereits um 10 Uhr in der Groß-Feldaer Kirche, um gemeinsam "Kirche mit Kindern" zu feiern.

Seit März 2019 starteten Silke Schmidt und Regine Seibert das Projekt, welches sich in nunmehr einem Jahr gut etabliert hat. Im Normalfall kommen zehn bis 15 Kinder zusammen, um gemeinsam zu singen, zu beten, zu basteln und auch zum Spielen und Geschichten hören.

Puppenspiel zum Thema Vertrauen

Am vergangenen Samstag traf man sich bereits mit Geschwistern, Eltern, Großeltern, Paten, Tanten und Onkeln zu einem Familiengottesdienst, um sich auf das neuen Kindergottesdienstjahr einzustimmen. Dieser Gottesdienst mit Pfarrerin Dorothea Witznick und den beiden Helferinnen stand dabei ganz im Zeichen der diesjährigen Jahreslosung "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" aus dem Markus-Evangelium Kap. 9, Vers 24. Nach dem Lied "Einen guten Morgen wünschen wir" beschäftigte man sich mit dem Thema "Vertrauen". Wichtig ist dabei, so erinnerte die Pfarrerin, dass man Vertrauen in sich selbst habe und wisse, dass immer auch jemand da sei, dem man vertrauen könne.

Eine Geschichte erzählte in diesem Zusammenhang von einem Vater und seinem kranken Sohn. Dieser bekam immer wieder epileptische Anfälle, und eine Heilung seiner Krankheit war nicht in Sicht. Der Vater hörte davon, dass Jesus ins Dorf kommen würde, und er machte sich mit seinem Sohn auf den Weg dorthin, denn man erzählte sich von diesem Jesus wahre Wunderdinge. Frühere Heilungsversuche klappen noch nicht, er bekam auch im Dorf wieder einen Anfall.

Als schließlich Jesus kam, forderte er den Vater auf ihm fest zu vertrauen und fest daran zu glauben, dass sein Sohn wieder gesund werde. So kam es, dass der Glaube und auch das Vertrauen zu Jesus den kranken Sohn wieder gesund machte, berichtete Dorothea Witznick. Bildlich wurde die Geschichte mit verschieden Puppen spielend untermalt. Weitere Lieder wurden gesungen, und man verabschiedete sich in das Wochenende mit dem Vater unser und dem Segen.

Silke Schmidt und Regine Seibert luden zum Schluss noch für den 26. Januar um 10 Uhr zum ersten Kindergottesdienst ein und baten Eltern und Kindern noch einmal kräftig die Werbetrommel dafür zu rühren.

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