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Mit Unterstützung des Ausbildungsleiters Horst Küllmer lösten die 15 Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres die Aufgabe, ein Produkt von der Idee bis zur Marktreife zu entwickeln. Die Gruppe mit der entwickelten Lampe.

Azubis entwickeln Deko-Lampe

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Mücke (pm). Ausbildung spannend und lehrreich zu gestalten - das ist das Ziel, wenn sich die Auszubildenden des Mücker Sonderanlagenherstellers MK Versuchsanlagen und Laborbedarf in Eigenregie an die Entwicklung eines neuen Produktes machen.

Mit Unterstützung des Ausbildungsleiters Horst Küllmer bekamen die 15 Auszubildenden des zweiten und dritten Ausbildungsjahres im Februar die Aufgabe, ein Produkt von der Idee bis zur Marktreife zu entwickeln. Dabei waren die Azubis völlig frei in ihrer Entscheidung, was sie herstellen wollten. »Die einzige Bedingung vonseiten des Unternehmens war es, dass der Materialwert im Einkauf 150 Euro nicht übersteigen durfte«, erläuterte Horst Küllmer die Herangehensweise.

Als Idee wurde vom Berufsnachwuchs die Kreation einer appgesteuerten Deko-Lampe ins Leben gerufen. In wöchentlichen Meetings nahm die Form Gestalt an, die es für die Auszubildende in der Konstruktion, Selina Volp, galt, am Bildschirm zum Leben zu erwecken. Nachdem feststand, wie die Lampe aussehen und welche Abmaße und Funktionalitäten sie beinhalten soll, wurde anhand der Stücklisten entsprechendes Material bestellt.

Weiter ging es in der Kunststofffertigung: Zerspanungstechnikerin Sarah Schnell-Kretschmer fräste die Bauteile zu, die Verfahrensmechaniker Marius Deuchert und Luca Schönhals hatten die Aufgabe, die Lampe zusammenzubauen. Währenddessen entwickelte die Softwareabteilung, bestehend aus Robin Gröblacher, Malte Herzberger, Mika Hormel und Marius Küllmer, die Apps zur Steuerung der Lampe.

Zur Erfüllung der Softwareanforderung musste sich dann das Elektroteam mit Simon Lerch, Hermann Miller, Jonas Peschka, Mark Miloszewski, Richard Kruner und Constantin Keil um die richtige Hardware kümmern sowie die Installation der Lampe vornehmen.

Nachdem die Lampe dann endlich funktionstüchtig als Prototyp in Stückzahl eins fertig gestellt war, hat sich Kauffrau Victoria Göbel Gedanken gemacht, was die Lampe im Verkauf kosten könnte, und welche Marketingstrategie verfolgten werden soll. Zum Abschluss des Azubi-Projektes wurde die Deko-Lampe im Rahmen einer kleinen Projektfeier allen Ausbildern sowie der Geschäftsleitung präsentiert.

»Ich muss unseren Auszubildenden ein großes Kompliment machen«, zeigte sich Firmeninhaber Michael Keil beeindruckt. »In diesem fünfmonatigen Projekt haben unsere Auszubildenden gezeigt, was es heißt, eine Fertigungstiefe von fast 95 Prozent zu haben. Hier kommt von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Herstellung alles aus einer Hand. Genauso, wie es auch die MK-Firmenphilosophie ist«, sagte Keil.

24 Auszubildende

Auch der neuen Ausbildungsbeauftragten bei MK Versuchsanlagen, Lorena Heider, imponierte das erfolgreiche Projekt: »Ich bin beeindruckt, mit welchem Engagement der berufliche Nachwuchs aus unterschiedlichen Abteilungen gemeinsam die Entwicklung und Produktion der Lampe realisiert hat.« Um im stetig wachsenden Unternehmen auch in Zukunft fachbereichsübergreifend eine optimale Ausbildung zu gewährleisten, wird sie ab dem neuen Ausbildungsjahr 2021/2022 die dann 24 Auszubildenden bei MK Versuchsanlagen am Standort in Mücke betreuen. Die Begeisterung und Zufriedenheit über den erfolgreichen Abschluss des Projektes war auch Horst Küllmer anzumerken: »Unsere Azubis haben immens viel über die vielfältigen Aufgaben in der Entwicklung und Herstellung eines Produktes in dieser Zeit gelernt. Probleme wurden zu Herausforderungen und mit Freude bearbeitet.«

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