Die Halle des Logistikunternehmens Völker ist 75 Meter lang, wie die Besucher der Alsfelder CDU beim Besuch feststellen. Von links sieht man Reinhard Bambey, Rudolf Heß, Bürgermeister Stephan Paule, Mathias Wilhelm, Geschäftsführer Reinhold Völker, Geschäftsführer Niko Völker, Edgar Merle und Klaus-Dieter Behlen. FOTO: PM
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Die Halle des Logistikunternehmens Völker ist 75 Meter lang, wie die Besucher der Alsfelder CDU beim Besuch feststellen. Von links sieht man Reinhard Bambey, Rudolf Heß, Bürgermeister Stephan Paule, Mathias Wilhelm, Geschäftsführer Reinhold Völker, Geschäftsführer Niko Völker, Edgar Merle und Klaus-Dieter Behlen. FOTO: PM

62 Arbeitsplätze nach Alsfeld verlagert

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Alsfeld(pm). Zu einer Betriebsbesichtigung schauten Vertreter der CDU Alsfeld bei der Spedition Völker im Gewerbegebiet Dirsröder Feld vorbei. Das Familienunternehmen hat erst in diesem Jahr seinen Umzug von Niederaula in die neue Betriebsstätte in Alsfeld vollzogen.

Die Geschäftsführer Reinhold Völker und sein Sohn Niko Völker begrüßten die Kommunalpolitiker und stellten in einer kurzen Präsentation das Unternehmen vor, wie die CDU mitteilt. Insgesamt 70 Mitarbeiter beschäftigt die Spedition, davon 62 direkt am Hauptstandort Alsfeld, wohin auch die Verwaltung der Firma umgezogen ist.

Reinhold Völker, der jahrzehntelang in der Logistikbranche beschäftigt war und die Firma 2005 gegründet hatte, ist selbst auch als Unternehmensberater für die Logistikbranche tätig und hatte zahlreiche Großprojekte betreut. Entsprechend übernahm er selbst das Projektmanagement und die Planung für die eigene Firma und hat den strammen Zeitplan für Planung, Neubau und Umzug am Standort Alsfeld zusammen mit Familie und Mitarbeitern umgesetzt. "Der Standort Alsfeld direkt an der Autobahnausfahrt ist für uns optimal," sagte Völker, der sich für die gute Unterstützung durch Stadtverwaltung und Stadtwerke Alsfeld bedankte. "Das findet man nicht in jeder Stadt," betonte Völker. Die Spedition bedient vor allem Kunden im Nahbereich zwischen Frankfurt am Main und Celle in Niedersachsen. 75 Meter lang und 18 Meter tief ist die neu gebaute Halle, in der Warenumschlag für Unternehmen wie den Elektrogroßhändler Rexel stattfindet.

Die Kommunalpolitiker thematisierten auch die Problematik des zunehmenden Schwerlastverkehrs auf den Straßen. Dabei bestätigte Reinhold Völker, dass sich die Bedeutung der Logistik durch Corona weiter vergrößert habe. Die kritischen Themen "Umbrücken" und "Nachtparker", unter denen auch die Gewerbegebiete der Stadt Alsfeld leiden, seien im Nahverkehr und bei den meisten seriösen Speditionen kein Thema. Bei ihnen kommen entweder die Fahrer täglich nach Hause oder es stehen auf eigenen oder kooperierenden Betriebshöfen Park- und Umbrückplätze zur Verfügung. "Es gibt aber auch Kollegen im europaweiten Fernverkehr, bei denen kommen die Fahrer neun Monate am Stück nicht nach Hause," erklärt Völker. Da seien dann Belastungen für die Gemeinden an der Autobahn vorprogrammiert.

Völker und die CDU-Politiker waren sich einig, dass der Bund das Problem durch Schaffung besserer Infrastruktur lösen muss. Man dürfe das nicht auf Städte und Gemeinden abwälzen.

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