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Die Fußwallfahrt zu Schöpfung und Umwelt führt nach Maria Ehrenberg.

Auf Spuren des heiligen Franz

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Antrifttal (pm). Zur 13. Fußwallfahrt hatte die Pfarrgemeinde eingeladen, um drei Tage durch die Rhön zu pilgern. 22 Teilnehmer aus Alsfeld, Homberg, Ohmes, Ruhlkirchen, Seibelsdorf, Vockenrod und Wahlen begrüßte Diakon Reinhold Konle zum Start in der Marienkirche Vockenrod. Konle und Susanne Botthof-Schlitt hatten die Wallfahrt organisiert. Den Pilgersegen spendete Pfarrer Zbigniew Wojcik.

Erste Etappe war der Franziskusweg an der Thüringer Hütte, der den "Sonnengesang" des hl. Franziskus von Assisi aufnimmt. Zehn Kunstobjekte finden sich neben sieben Lesestationen auf dem Weg. Konle wies auf die Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus hin. Er fordert darin ein Bündnis zwischen Menschheit und Umwelt sowie konkrete Schritte einer Kultur des Lebens. Der Sonnengesang zählt zur Weltliteratur. Durch schöne Landschaft wurde die Franziskuskapelle erreicht, in cder auch an die ehemalige Grenze erinnert wird.

Nächste Etappe war das Bruder Franz Haus auf dem Kreuzberg. Es lädt ein, die Gedankenwelt der franziskanischen Ordensgemeinschaft kennenzulernen. Dort gestaltete die Gruppe einen Meditationsimpuls. Beim Ausflug zum Gipfelkreuz hatte man einen tollen Ausblick auf das Unesco-Biosphärenreservats Rhön. In Waldberg konnte die Vogelsberger im Pfarrheim mit Schlafsack und Luftmatratze übernachten. Ein Abendlob im Freien ließen den Tag ausklingen.

Nach dem Morgenlob machte sich die Gruppe am nächsten Morgen auf den Fußweg über Premich nach Burkhardroth,. Schöpfung und Umwelt waren wiederum die Themen der Impulse auf dem Weg durch die Rhön mit Stationen an Wegkreuzen und Bildstöcken. Zeiten der Stille boten Raum den eigenen Gedanken nachzugehen. In Burkhardroth bezogen die Teilnehmer ihr Quartier im Pfarrheim.

Am Sonntagmorgen fuhr die Gruppe nach dem Morgenlob zu einem Wanderparkplatz bei Speicherz. der Weg führte nach Maria Ehrenberg. Der 674 Meter hoch gelgene Ort ist seit mehr als 480 Jahren das Ziel von Wallfahrern. Mitten im Truppenübungsplatz beten Menschen um Frieden. Eingestimmt mit Impulsen, Liedern und Gebeten erreichte die Gruppe nach insgesamt 35 Kilometern den Ehrenberg. Über 254 Stufen auf der barocken Treppenanlage ging man zur Wallfahrtskirche. In der Wallfahrtskirche feierte die Gruppe die Eucharistie mit und sang einige Lieder. Abschluss war in Vockenrod.

Mit Rückblick, Impuls und Lied beendete Konle die 13. Fußwallfahrt. Pfarrer Wojcik hob den Einsatz von Susanne Botthof-Schlitt und Reinhold Konle hervor.

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