Andreas Fey kandidiert für SPD im Kreistag

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Kirtorf(pm). Kürzlich fand unter strengen Hygieneregeln zur Vorbereitung der Kommunalwahl am 14. März im kommenden Jahr die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins sowie die anschließende gemeinsame Sitzung der SPD/UWL-Wählervereinigung statt.

Zu Beginn der Veranstaltung führte Andreas Fey als SPD-Ortsvereinsvorsitzender aus, dass es ihm wichtig sei, sein Amt als Bürgermeister parteiunabhängig auszuüben, weil er für alle Bürger da sein wolle. Dies sei ihm auch gelungen, denn er habe Anliegen aller Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen aufgegriffen. Seine Wahl erreicht habe er aber nur durch die Unterstützung der SPD und der UWL, die ihm bei allen Vorbereitungen geholfen und ihn insbesondere bei den Gesprächsrunden mit den Bürgern begleiteten hätten. Daher sprach er den Mitgliedern dafür ausdrücklich seinen Dank aus. Der Wechsel an der Spitze der Verwaltung habe eine Zeitenwende in Kirtorf eingeläutet - hin zu mehr Bürgernähe, Offenheit, Transparenz und Beteiligung.

In der kommenden Kommunalwahl lässt sich Fey für die SPD als Kreistagskandidat aufstellen, damit er die Anliegen Kirtorfs auch im Kreis direkt einbringen kann. Das geht nicht ohne Parteizugehörigkeit, ist aber wichtig für die Kommune. "Auf Kreisebene soll auch klar sein, welche Richtung man vertritt, und da passt die SPD mit ihren Inhalten am besten", unterstrich Andreas Fey. Dies werde durch einige andere Rathauschefs im Vogelsbergkreis ebenso praktiziert.

An erfolgreiche Projekte anknüpfen

Auf der Kandidatenliste für die Stadtverordnetenversammlung von Kirtorf lässt sich Fey hingegen nicht aufstellen. Dies ist zwar rechtlich möglich und war in Kirtorf in der Vergangenheit durchweg üblich, ist aber aus seiner Sicht gegenüber dem Wähler nicht ehrlich, weil ein Bürgermeister nach der Kommunalwahl sein Bürgermeisteramt ja weiter ausübt und ein Mandat als Stadtverordneter nie antreten werde. Beides gleichzeitig geht nicht. Fey freute sich allerdings auf eine künftige Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten, engagierten Team der SPD/UWL, zu dem er sich klar zugehörig fühle.

Aus den Reihen der SPD/UWL wurde angemerkt, es gebe einiges, was der Bürgermeister für Kirtorf schon erreicht habe. Dazu zählten die Eröffnung des Gleentalmarktes, die Einführung eines Bürgerbusses, die eigene Kirtorf-App mit aktuellen Informationen, den Ausbau der Homepage, die Erweiterung des Bürgerservices und die Erschließung des Neubaugebietes. Aber es gebe noch viel zu bewegen, Innovationen gelte es zu entwickeln, um mit den Bürgern an den bestehenden Projekten anzuknüpfen und Kirtorf für eine zukunftsfähige und familienfreundliche Kommune fortzuentwickeln. Dafür brauche es ein starkes Team, das Fey mit der neuen Aufstellung verwirklicht sieht.

Bei der gemeinsamen Liste von SPD und UWL (Unabhängige Wählerliste) bemerkt Andreas Fey insbesondere, dass es eine gute Mischung von jüngeren und erfahreneren Kandidatinnen und Kandidaten der Großgemeinde gebe. Er bedauert allerdings, dass man nicht aus allen Ortsteilen Mitwirkende habe finden können.

Nach der Listenaufstellung wird man die Kandidaten nun in Kürze offiziell vorstellen und auch die kommunalpolitischen Ziele der Wählervereinigung näher darlegen.

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