Ehrungen und Beförderungen mit (v. l.) Wehrführer Christian Schneider, Leopold Bach, Laura Büttner, Philipp Michaelis, Moritz Hacke, Jonathan Kratzer, 2. Wehrführer Philipp Hacke und 2. Gemeindebrandinspektor Andreas Zaumsegel. FOTO: HSO
+
Ehrungen und Beförderungen mit (v. l.) Wehrführer Christian Schneider, Leopold Bach, Laura Büttner, Philipp Michaelis, Moritz Hacke, Jonathan Kratzer, 2. Wehrführer Philipp Hacke und 2. Gemeindebrandinspektor Andreas Zaumsegel. FOTO: HSO

Alten Gerätewagen umgebaut

  • vonHerbert Schott
    schließen

Feldatal-Groß-Felda(hso). Zu insgesamt zehn Einsätzen wurde die Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen, rund 50 Prozent weniger als im Vorjahr. Andererseits wurde die Einsatzstärke der Abteilungen leicht verbessert, informierte Wehrführer Christian Schneider kürzlich bei seiner Eröffnung des Rückblicks auf das Jahr 2019.

Aktuell habe man 27 Kräfte in der Einsatzabteilung, berichtete Schneider weiter. Davon sind 16 mit Pagern (früher Meldeempfänger) ausgestattet und zehn Atemschutzträger. Weiter berichtete Schneider von 14 Übungen. Besonders erwähnte er den Familientag, bei dem die Wehr mit einer Übung ihre Einsatzbereitschaft eindrucksvoll demonstrierte. Schwerpunkte bei den Einsätzen waren, neben einem Wohnhausbrand in Windhausen und einem Scheunenbrand in Stumpertenrod, kleinere Brände und die Beseitigungen von Ölspuren.

Der alte Gerätewagen wurde umgebaut. Dabei wurde der Planenaufbau durch einen festen Aufbau mit Rolläden ersetzt. Bei den Kosten von rund 5000 Euro hilft eine Spende vom Verein "Nählschmett". Am 23. Mai wird es wieder einen "Tag der offenen Tür" geben, bei dem der umgebaute Gerätewagen offiziell in Dienst gestellt wird. Einen Tag darauf ist man beim 2. Volkswandertag der Tourismus-AG in Groß-Felda aktiv.

Von einer aktiven Jugendfeuerwehr berichtete Moritz Hacke. Zurzeit übe man mit zwölf Kindern, davon vier Mädchen. Man habe sich 35-mal getroffen, dabei zu 29 Übungen. Seit Längerem habe man wieder einmal an Wettkämpfen teilgenommen. Die Platzierungen könnten aber noch besser werden, sagte Hacke. Die Jugendfeuerwehr habe außerdem am Sommerfest des Jugendheimes Präsenz gezeigt und eine Olympiade für Groß und Klein angeboten. Um die Monate im Herbst und Winter zu überbrücken, trainiere man aktuell wieder in der Turnhalle der Grundschule.

Willi Fröhlich von der Ehren- und Altersabteilung berichtete von einer Ausflugsfahrt zum Biggesee und über das Sommerfest der Ehren- und Altersabteilung des Vogelsbergkreises in Homberg/Ohm.

Stellvertretender Gemeindebrandinspektor Andreas Zaumsegel schenkte der Groß-Feldaer Wehr ein altes Feuerwehrhorn, das er von seiner Großmutter aus Schellnhausen bekommen habe.

Gemeinde hilft

Bürgermeister Leopold Bach sicherte den Wehren im Feldatal weitere Unterstützung der Kommune zu. Für 2020 seien 150 000 Euro im Haushalt eingestellt. Er sicherte zu, auch die eine oder andere Übung der Groß-Feldaer Wehr mitzumachen und lobte die gute Entwicklung bei den Jugendlichen im Feldatal. Grüße aus der Partnergemeinde Friedrichwerth in Thüringen überbrachte Jörg Möller und betonte dabei, dass er sich bereits auf das Treffen anlässlich der 30-jährigen Partnerschaft mit Groß-Felda freue.

Robert Belouschek vom DRK und Ortsvorsteher Hans Jürgen Schneider lobten das Engagement der freiwilligen Feuerwehr, ganz besonders bei der Jugendgruppe.

Das Wichtigste vom Wehrführer Christian Schneider kam zum Schluss der Versammlung: "Sie sind rund um die Uhr erreichbar, lassen alles stehen und liegen, um zu helfen, nehmen sich Zeit für Übungen und Weiterbildungen, sie sind das Herz der Feuerwehr, die Frauen und Männer der Einsatzabteilung."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare