Diese Bewerber sind auf vorderen Plätzen der neuen Wählergruppierung zur Kommunalwahl im März. FOTO: RS
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Diese Bewerber sind auf vorderen Plätzen der neuen Wählergruppierung zur Kommunalwahl im März. FOTO: RS

Alte Hasen und Neueinsteiger

  • Rolf Schwickert
    vonRolf Schwickert
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Mücke (rs). Eine Liste mit 24 Bewerbern zur Kommunalwahl am 14. März 2021 hat die neue Wählergruppierung Mücker Bürger am Freitag Abend aufgestellt. Im Dorfgemeinschaftshaus von Bernsfeld stellte Annette Stein zunächst die vorbereitenden Arbeiten der vergangene Wochen vor.

Dabei gab man sich nach Angaben von Stein ein Leitbild und stellte die Themen zusammen, für die sich die Mücker Bürger stark machen wollen. "Die sind nicht in Stein gemeißelt, sondern ein erster Entwurf ", betonte die Sprecherin.

Das Leitbild sehe die MüBü als parteiübergreifend und generationsübergreifend, man wolle Bewährtes erhalten und ausbauen, sowie Aktive aus allen Ortsteilen gewinnen. "Wir repräsentieren alle Ortsteile", zeigte sich Stein zuversichtlich, und bei den Mitgliedern gibt es erfahrende Hasen sowie Neueinsteiger. "Wir pflegen einen offenen und toleranten Umgang, Entscheidungsprozesse passieren transparent", charakterisierte sie die Zusammenarbeit. Es kümmert sich mittlerweile schon jemand aus der Gruppe um die Pressearbeit und die sozialen Medien. Ein Logo sei in Arbeit. Jedes Mitglied habe seine Qualitäten, und das habe sich auch bei rechtlichen Fragen im Vorfeld der Gründung positiv ausgewirkt.

Inhaltlich sehen die MüBü als zentrale Themenfelder, ein Stärken der örtlichen Vereinsstruktur, man wolle gute Bedingungen für Wirtschaft und Gewerbe und habe dabei sowohl die Arbeitgeber- als auch die Arbeitnehmerseite im Blick. Dabei geht es um gute Bedingungen, Kümmern wolle man sich um Angebote für Senioren, die Kinderbetreuung, und Familien. In Hinblick auf Naturschutz gebe es viele vorhandene Konzepte, bei denen man sich einklinken könne. Bei der Infrastruktur habe man unter anderem die Klassiker wie Breitband und öffentlicher Personennahverkehr. Jetzt gehe es in die Phase, in der bei den einzelnen Themen nach Ansätzen gesucht werde. Diese kommende Arbeit sei wohl eher in Zweiergruppen oder als Videokonferenzen möglich. Auch deswegen habe man ein Club-Desk eingerichtet, hieß es.

Onlinegruppe

Was das Formale anlangt, so wurden Jennifer Schomber und Katharina Liehr als Vertrauenpersonen benannt, eine bereits im Vorfeld erstellte Bewerberliste wurde vorgestellt und mit 27 Ja-Stimmen angenommen. Jetzt müssen 62 Unterstützerunterschriften bis zum kommenden Dienstag gesammelt werden.

Die Onlinegruppe der MüBü wird von Aljoscha Merkel geleitet, und er stellte auch die Programm vor, über die die Mitgliederverwaltung auch der inhaltliche Austausch laufen sollen. Zur Anschaffung dieser Programme wurde ein Spende von je 20 Euro angeregt. "Wir werden die nächsten Monate wenig persönliche Treffen halten können und auch nicht wollen", hieß es als Schlusswort in der Versammlung.

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