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Zwei Schwer- und vier Leichtverletzte gibt es beim Unfall nahe Ober-Gleen.

Vier Feuerwehr-Einsätze

Zwei Schwerverletzte bei Kollision auf Bundesstraße

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Die Feuerwehren Alsfeld und Kirtorf waren am Samstag gleich viermal im Einsatz. Bei einem Unfall mit drei Pkw auf B 62 gab es sechs Verletzte, in Heidelbach war Hubschrauber-Hilfe notwendig.

Unfälle und ein Brand führten am Samstagvormittag zu insgesamt vier Einsätzen für die Freiwilligen Feuerwehren der Städte Alsfeld und Kirtorf. Mehr als 60 Feuerwehrleute waren dabei im Einsatz, um gleich mehrere Menschenleben zu retten.

Auf der Bundesstraße 62 zwischen Alsfeld und Kirtorf kam es bei Ober-Gleen zu einem schweren Verkehrsunfall. Laut Polizeiangaben prallten drei Autos bei einem Frontalzusammenstoß ineinander. Wie ein Polizeisprecher sagte, geriet eine 40-jährige Autofahrerin aus Stadtallendorf in den Gegenverkehr und prallte dort mit zwei Autos zusammen. Während die Unfall-Verursacherin leicht verletzt wurde, zog sich ihre 39-jährige Beifahrerin schwere Verletzungen zu. Die Frauen und Männer der Feuerwehr der Stadt Kirtorf befreite sie mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Unfallwrack. Laut Feuerwehrangaben wurde das Unfallopfer jedoch nicht in den Trümmern eingeklemmt. "Aufgrund der Verletzungen des Unfallopfers musste eine sogenannte patientenorientierte Rettung durchgeführt werden, dazu musste auch das Dach des Fahrzeugwracks abgeschnitten werden", so Stadtbrandinspektor Heino Becker, der auch Einsatzleiter war.

Hubschrauber zweimal im Einsatz

Die Fahrer der beiden anderen Autos, ein 70-Jähriger aus Sonthofen sowie ein 58-jähriger aus Dautphetal, wurden leicht verletzt. Im Fahrzeug des Dautphetalers befanden sich noch zwei weitere Mitfahrer, davon wurden einer schwer und einer leicht verletzt. Mehrere Rettungsteams und Notärzte sowie die Crew des Rettungshubschrauber Christoph Gießen versorgten die zwei Schwer- und vier Leichtverletzten am Unfallort, dazu war auch der Leitende Notarzt Dr. Robert Ruckelshausen im Einsatz. Den Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 37 000 Euro. Die Bundesstraße wurde für Rettungsarbeiten und Bergung über Stunden gesperrt. Zur Rekonstruktion des Unfalls wurde ein Gutachter beauftragt.

Auf der Bundesstraße 254 zwischen Alsfeld und Lauterbach kam es in Höhe des Industriegebiets Alsfeld-Ost zu einem weiteren Verkehrsunfall. Laut Polizeiangaben prallten zwei Autos ineinander, dabei wurden die Insassen leicht verletzt. Ein Rettungsteam sowie die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Alsfeld eilten zu Hilfe. Wie Einsatzleiter Daniel Schäfer schilderte, räumten sie zahlreiche Trümmerteile und ausgelaufenes Öl von der Fahrbahn.

Die Feuerwehrleute befanden sich laut seinen Angaben auf dem Rückweg von einem Einsatz in Alsfeld-Heidelbach. Dort war es im häuslichen Umfeld zu einem Unfall gekommen, nach dem eine Person per Drehleiter gerettet wurde. Aufgrund der Schwere der Verletzungen kam der Rettungshubschrauber aus Fulda zum Einsatz.

Nach Angaben von Alsfelds Stadtbrandinspektor Daniel Schäfer wurde die Freiwillige Feuerwehr Alsfelds am Samstagvormittag insgesamt dreimal zur Hilfe gerufen. "Bereits um exakt 7.46 Uhr in der Früh kam es in einem Industriegebiet zu einem Feueralarm", sagt Schäfer. So habe eine automatische Brandmeldeanlage eines papierverarbeitenden Betriebs aus.gelöst Ursächlich für den Alarm war der Brand eines Elektrogeräts, der jedoch rasch gelöscht war.

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