"Übungsaufgaben waren härter"

Alsfeld (pm). Wie löst man doch gleich nach x auf? Was war noch mal der Unterschied zwischen Prozentwert und Prozentsatz? Mit diesen und ähnlichen Fragen sahen sich die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule beim 40. Mathematik-Wettbewerb des Landes in der Jahrgangsstufe 8 konfrontiert. Dabei stellten sie unter Beweis, dass Stochastik und Pythagoras für sie nicht bloß böhmische Dörfer sind - die erfolgreichsten beiden Albert-Schweitzer-Schüler kamen bis auf vier Einheiten an die Maximalpunktzahl von 48 Punkten heran.

Alsfeld (pm). Wie löst man doch gleich nach x auf? Was war noch mal der Unterschied zwischen Prozentwert und Prozentsatz? Mit diesen und ähnlichen Fragen sahen sich die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule beim 40. Mathematik-Wettbewerb des Landes in der Jahrgangsstufe 8 konfrontiert. Dabei stellten sie unter Beweis, dass Stochastik und Pythagoras für sie nicht bloß böhmische Dörfer sind - die erfolgreichsten beiden Albert-Schweitzer-Schüler kamen bis auf vier Einheiten an die Maximalpunktzahl von 48 Punkten heran. Die sechs Schülerinnen und Schüler mit dem besten Resultat wurden nun von Schulleiterin Elisabeth Hillebrand im Beisein der Mathematiklehrer Michaela Engelhard, Detlef Kiefer und Beate Ungerland für ihre herausragende Leistung geehrt. Die Jahrgangsstufe 8 der Albert-Schweitzer-Schule besteht in diesem Jahr aus beachtlichen 155 Schülerinnen und Schülern.

Die besten drängten sich auf dem Siegertreppchen in diesem Jahr besonders dicht zusammen, so gab es zwei punktgleiche 1. Plätze und auch den dritten Rang teilten sich zwei Achtklässler. Insgesamt sind alle sechs Besten weniger als zwei Bewertungseinheiten voneinander entfernt. Mit 44 Punkten die beste Wettbewerbsarbeit am Alsfelder Gymnasium schrieben Tobias Kern und Nathalie Scheuer, beide aus der 8b. Den zweiten Platz belegte Johannes Schnell-Kretschmer aus der 8c mit 43,5 Punkten, die beiden Drittplazierten waren Johanna Dettki und Timo Zimmer aus der 8e und der 8c mit jeweils 43 Punkten, dicht gefolgt von Richard Braun, ebenfalls aus der 8c, mit 42,25 Punkten.

Als Preise gab es von der Schule neben einer Urkunde sowohl etwas für den Kopf, als auch für den Magen: Die Gewinner erhielten eine umfangreiche Formelsammlung, die sie bis zum Abitur begleiten wird, und eine Tafel Schokolade.

Über das Niveau der Wettbewerbsaufgaben zeigten sich Lehrer und Schüler zufrieden, nachdem noch vor wenigen Jahren der durchschnittliche Schwierigkeitsgrad deutlich über dem Leistungsvermögen der Achtklässler lag. "Ich hatte es mir eigentlich ein bisschen schwieriger vorgestellt. Die Aufgaben aus den letzten Jahren, die wir zur Übung gerechnet haben, fand ich etwas härter," beschrieb Tobias Kern seinen Eindruck. Das allgemein gute Abschneiden der Albert-Schweitzer-Schüler hatte sicherlich auch mit der umfangreichen Vorbereitung durch die Mathelehrer zu tun, die ihre Schüler mit den Aufgabentypen vertraut machten, sodass die meisten nicht vor unlösbare Probleme gestellt wurden, auch wenn sie, wie Richard Braun zugibt, "zuhause nicht so viel gelernt hatten".

Die sechs Schulbesten haben nun die Aufgabe, die ASS in der nächsten Runde des Mathematikwettbewerbs zu vertreten. Am 5. März findet der Kreisentscheid in der Geschwister-Scholl-Schule Alsfeld statt. Ein gutes Vorbild aus dem letzten Jahr ist Nina Eick, die auf Hessen-Ebene einen hervorragenden 14. Platz belegte. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg und die sechs diesjährigen Schulbesten konzentrieren sich zunächst auf die Vorbereitung für die zweite Runde.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare