Stadt erhält Zuschlag für Deutsches-Haus-Areal

Alsfeld (rs). Am Mittwoch Vormittag hat die Stadt den Zuschlag für das Gelände an der Ecke Marburger Straße/Alicestraße erhalten, wo vormals das "Deutsche Haus" stand.

Alsfeld (rs). Am Mittwoch Vormittag hat die Stadt den Zuschlag für das Gelände an der Ecke Marburger Straße/Alicestraße erhalten, wo vormals das "Deutsche Haus" stand. Die 1000 Quadratmeter umfassende Brachfläche war über ein Zwangsversteigerungsverfahren angeboten worden. Die Stadt hatte dazu in der Vorwoche beim Amtsgericht zwar nur 3271 Euro geboten, war aber bereits mit über 60 000 Euro quasi in Vorlage getreten, als sie das vom Einsturz bedrohte Gebäude eines ehemaligen Möbelhauses teilweise hatte abreißen lassen müssen.

Eine andere Bieterin aus der Vorwoche kam nach der Entscheidung vom Mittwoch jetzt nicht zum Zuge. Inwieweit diese Partei den Rechtsweg beschreiten und damit Erfolg haben wird, lässt sich nach Meinung von Bürgermeister Ralf A. Becker noch nicht absehen. So die Stadt tatsächlich das Eigentum an der Fläche erhält, kann das als Schnäppchen eingestuft werden, war doch immerhin von einem Verkehrswert von rund 110 000 Euro die Rede.

Nach Angaben von Bürgermeister Becker muss die jetzt ersteigerte Fläche nicht zwingend wieder überbaut werden, denn diese Freifläche sei im Zusammenhang mit der größeren Fläche des ehemaligen Kaufhauses Zinner zu sehen, die von der Kerber Verwaltungs GmbH betreut wird.

Nach den bisherigen Anfragen von Investoren hat der Bürgermeister den Eindruck gewonnen, dass das ehemalige Zinner-Areal mit seinen rund 5000 Quadratmetern insbesondere im Blick auf Parkplätze als zu klein eingeschätzt wird. Deshalb habe es mehrfach Überlegungen gegeben, sowohl die Fläche der Georg-Martin-Kober-Straße als auch das darüber liegende Areal (weit über 5000 Quadratmeter, müsste von Investoren allerdings noch erworben werden) zu nutzen. Für die dann wegfallende Fläche der Georg-Martin-Kober-Straße wäre die Marburger Straße an die Alicestraße mit mehreren Fahrspuren anzubinden, weshalb die Fläche des ehemaligen "Deutschen Hauses" genutzt werden könnte.

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