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Spendenbereitschaft bleibt hoch

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Familie Dirani in Nyanyadzi an der Ostgrenze Simbabwes wird unterstützt. Die Region leidet unter Dürre. © Red

Alsfeld (pm). Die Hilfsorganisation »Brot für die Welt« verbuchte aus dem Gebiet der ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) 2021 rund 4,4 Millionen Euro an Spenden und Kollekten. 576 000 Euro kamen in Gottesdiensten zusammen. Das ist im Vergleich zu 2020 ein deutliches Minus von mehr als 24 Prozent. Dies geht aus dem Jahresbericht von »Brot für die Welt« hervor.

Der Rückgang um fast ein Viertel der Summe aus der EKHN (2020: 5,8 Millionen Euro) erklärt sich damit, dass in das Jahresergebnis 2021 rückwirkend die Kollekten aus den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten des Jahres 2020 eingeflossen sind. Die Feiern waren an vielen Orten Hessen-Nassaus wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Zusätzliche Aufrufe oder digitale Spenden konnten dies nicht ausgleichen.

Die Kollekten aus den Dekanaten Hessen-Nassaus 2021 beliefen sich auf 901 000 Euro. Das ist im Vergleich zum pandemiegeprägten Vorjahr eine Steigerung von fast 56 Prozent. Besonders spendenfreudig zeigten sich die Christen im Dekanat Vogelsberg. Sie sind mit 33 600 Euro am Ergebnis beteiligt. An Erntedank legten sie 12 300 Euro in die Kollektenkasse. An Heiligabend waren es 21 340 Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 75 Prozent. Die Kollekten fallen jedoch nach wie vor geringer aus als in den Jahren vor der Pandemie. Dass die Vogelsberger Kollektenteller dennoch gut gefüllt waren, freut die stellvertretende Dekanin Luise Berroth. »Die Menschen im Vogelsberg erlebe ich als sehr solidarisch und hilfsbereit. Wie schön, dass sich das auch in diesem Kollektenergebnis zeigt!« Bundesweit kamen bei »Brot für die Welt« 2021 63,6 Mio. Euro herein.

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