Solide Unternehmen sind "Rückgrat jeder Kommune"

Alsfeld (ml). Mit einem umfangreichen Programm wird an diesem Wochenende das neue Agrartechnik-Zentrum der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) in Alsfeld eingeweiht.

Nach nur sechs Monaten Bauzeit nahm am Freitag Betriebsstellenleiterin Helga Hill offiziell die Schlüssel des Neubaus entgegen. Präsentationen, Musik und ein Tag der offenen Tür runden die Eröffnung ab.

Zur offiziellen Eröffnung am Freitag begrüßte Hill mit dem Geschäftsführer der RWZ-Agrartechnikgruppe Limburg, Alexander Gerhardt, zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft. Nach dem ersten Spatenstich im Mai habe man die Vorgabe bekommen, bis Weihnachten im neuen Gebäude einzuziehen. Was damals vielen unmöglich schien, könne nun sogar einen Monat früher gefeiert werden. Dieses neue Agrartechnik-Zentrum ermögliche ein strukturierteres und effektiveres Arbeiten. Im Januar stoßen dann die Kollegen aus Lauterbach dazu, so Hill. Denn die beiden bisherigen Standorte Alsfeld und Lauterbach werden im neuen Agrarzentrum im Industriegebiet Oberste Elpersweide zusammengelegt. Der Service stehe an erster Stelle, die neue helle und moderne Werkstatt sei "ein Quantensprung" zur vorherigen Werkstatt, lobten sie den Neubau. Diese sei eine optimale Ausgangsbasis für Kunden und Mitarbeiter.

Lob gab es auch vom Sprecher des RWZ-Vorstandes Hans-Josef Hilgers. Dies sei für den Vogelsberg eine zukunftsweisende Investition. Ein hoher Standard an Ausstattung, die Vielseitigkeit des Angebots sowie die zentrale Lage und regionale Anbindung bieten den Kunden deutliche Vorteile, so Hilgers. Auf einer Fläche von fast 12000 Quadratmetern biete man das komplette Sortiment.

2,7 Millionen Euro habe die RWZ in diesen Neubau investiert, um auch weiterhin "die Landwirtschaft verlässlich und umfassend zu unterstützen". Man sei auf die Bedürfnisse der Landwirte ausgerichtet und müsse sich daher immer auf Neuerungen einstellen. Keine andere Branche hatte einen so großen Strukturwandel zu verzeichnen wie die Landwirtschaft. Dennoch sei sie eine "Branche der Zukunft". Deutschland habe die gesündesten Nahrungsmittel weltweit und das Ansehen der Landwirt habe sich in den letzten Jahren verbessert. Die RWZ sehe sich als Mittler zwischen Landwirtschaft und den Partner aus Industrie und Wirtschaft. Die RWZ sei mehr als die Summe ihrer Teile, sondern ganzheitlich verbunden. Man wolle den Landwirten weiterhin neue Angebote und Möglichkeiten bieten.

Andreas Loewel, Geschäftsführer AGCO Deutschland (Fendt), hob die gute Kooperation mit der RWZ-Agrartechnik hervor. Nichts sei so beständig wie der Wandel, der im Landtechnik-Sektor Einzug gehalten habe. Der Wettbewerb sei in Deutschland besonders groß, der Preiskrieg um die Gunst der Kunden finde täglich statt. Kundenbindung entscheide sich nicht im Preis sondern im Service. Und da sei man in Alsfeld gut aufgestellt mit einem kompetenten Team.

Auch Alsfelds Bürgermeister Ralf A. Becker gratulierte zum neuen Firmengebäude. Mit dem Gewerbegebiet Oberste Elpersweide habe man den richtigen Standort gefunden. Der Entschluss, zu expandieren, zeuge von Innovationsbereitschaft, Weitsicht und den Glauben an sich selbst. Dieser Tag sei nicht nur ein guter für das Unternehmen, sondern auch für die Stadt. Die Erschließung dieses Gewerbegebietes habe sich als richtiger und zukunftsweisender Schritt erwiesen. Man habe gute Rahmenbedingungen geschaffen, Arbeitsplätze gesichert und neue initiiert, so Becker weiter. Jedes innovative Unternehmen strahle auf das Wirtschaftsleben der Stadt aus. Mit dem Umzug schlage die RWZ nun ein neues Kapitel ihrer erfolgreichen Unternehmensgeschichte auf.

Man vertraue auf die eigenen Stärken und das trage ein Unternehmen auch durch wirtschaftlich nicht so rosige Zeiten. Solche solide, innovative Unternehmen seien das Rückgrat jeder Kommune und beleben die Wirtschaft im ganzen Ort.

Nach der Segnung durch den evangelischen Pfarrer Horst Nold erfolgte die symbolische Schlüsselübergabe an Hill sowie das Durchschneiden des Eröffnungsbandes. Am Nachmittag folgte dann ein Rundgang durch die neuen Räume des Agrartechnik-Zentrums sowie die Präsentation einiger Maschinen. Am Abend wurde dann zu einer Dieselross-Party mit Discjockey geladen.

Am Samstag,24. November, können Interessierte bei einem Tag der offenen Tür das Unternehmen an dem neuen Standort an der Bundesstraße nach Lauterbach kennenlernen. Der Posaunenchor Schwarz sorgt für die musikalische Umrahmung und auch für das leibliche Wohl der Gäste wird gesorgt sein.

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