Sanierung von Krankenhaus ohne Alternative

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Alsfeld(pm). Das Kreiskrankenhaus Alsfeld "ist einer der Eckpfeiler der medizinischen Versorgung in der Region", betont der Vorsitzende der SPD Vogelsbergkreis, Patrick Krug. "Mit dem neue Sanierungskonzept wird die Zukunft des Hauses dauerhaft gesichert." Die SPD unterstützt die Umbaupläne, die Landrat Manfred Görig (SPD) vorgestellt hat. Das Konzept sieht über 15 Jahre hinweg Investitionen von etwa 75 Millionen Euro in das kreiseigene Krankenhaus vor.

"Der Sanierungsbedarf wäre sicherlich heute nicht so hoch, wenn die Kreisregierung in den 2000er-Jahren, an der die SPD nicht beteiligt war, das Krankenhaus nicht einfach sich selbst überlassen hätte." Über fast 15 Jahre hinweg und unter Berücksichtigung von Investitionspauschalen und Fördergeldern sei das Projekt für den Vogelsbergkreis leistbar, sagt Krug, der auch Spitzenkandidat der SPD für die Kreistagswahl ist.

Bei der Bewertung der Höhe der geplanten Investitionen müsse berücksichtigt werden, dass das Alsfelder Krankenhaus durch die Notfallversorgung sowie zahlreiche ambulante und stationäre Behandlungen von entscheidender Bedeutung für eine gute medizinische Versorgung der in der Region lebenden Menschen sei. Zudem habe es eine große wirtschaftliche Bedeutung.

Das Kreiskrankenhaus ist Arbeitgeber für über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. "Der Beschluss und die Umsetzung des Sanierungskonzepts sind deshalb auch wichtig, um den Beschäftigten eine dauerhafte Perspektive zu geben."

Entscheidend sei jetzt, dass das Sanierungskonzept durch den Kreistag in seiner nächsten Sitzung Mitte Dezember beschlossen werde. Wenn man die medizinische Versorgung sicherstellen und die Arbeitsplätze erhalten will, gibt es keine sinnvolle Alternative zum Sanierungskonzept, betont Krug. "Deswegen macht es auch keinen Sinn, jetzt Zeit zu verlieren."

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