Rund 1,6 Millionen Euro Sachschaden

Alsfeld (bl). Erneut ist innerhalb weniger Tage beim Brand eines Lkw hoher Sachschaden entstanden, diesmal auf der A 5 zwischen Alsfeld-Ost und dem Hattenbacher Dreieck.

Alsfeld (bl). Erneut ist innerhalb weniger Tage beim Brand eines Lkw hoher Sachschaden entstanden, diesmal auf der A 5 zwischen Alsfeld-Ost und dem Hattenbacher Dreieck. Am Mittwoch gegen 15 Uhr stellte der Fahrer eines Sattelzugs fest, dass am Auflieger hinten rechts ein Reifen platt war. Der 61-jährige Fahrer lenkte das Gefährt nach rund 500 Metern auf den Seitenstreifen und in eine Nothaltebucht.

Dort wollte er den Reifen wechseln, es gelang ihm aber nicht, drei der Schrauben zu lösen. Über sein Mobiltelefon rief er den Werkstattdienst seiner Firma an. Nach Ende des Telefonats sah er an der hinteren Achse Feuer, das sich rasch ausbreitete. Der herbeigeeilten Alsfelder Feuerwehr gelang es, den Brand nach 45 Minuten zu löschen.

Die Ladung, 24 Tonnen Guss-Getriebebauteile für Mercedes Benz in Kassel, wurde durch die Hitzeentwicklung ebenso komplett unbrauchbar wie der Auflieger selbst. "Bei den Qualitätsstandards, die Mercedes hat, werden diese Teile nicht mehr angenommen. Die müssen komplett eingestampft werden," sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Bad Hersfeld. Das bedeutete allein an der Ladung einen Sachschaden von 1,5 Millionen Euro.

Dazu kamen noch rund 20 000 Euro Schaden am Auflieger und rund 500 Euro für etwa vier Quadratmeter angeschmolzene Fahrbahndecke. Die Zugmaschine wurde nicht in Mitleidenschaft gezogeben, der Fahrer hatte den Auflieger rechtzeitig abkoppeln können.

Für etwa eine halbe Stunde wurde die Strecke auf der Autobahn in Richtung Norden voll gesperrt, dann konnte der Verkehr wieder einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Es entstanden aber in der laufenden Ferienzeit rund fünf Kilometer Stau. Im Einsatz waren die Feuerwehr Alsfeld und die Autobahnmeisterei. Es war beabsichtigt, die Ladung und den Auflieger noch im Laufe des Tages umzuladen und abzutransportieren. Die Bergungsarbeiten an dem zerstörten Auflieger und der Ladung nahm die Firma in Eigenregie vor, sie dauerten mehrere Stunden. Ein Fahrstreifen wurde in dieser Zeit für den Verkehr gesperrt.

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