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Waschbecken im Klassenzimmer sollen die Hygiene garantieren, so an der Gesamtschule Mücke, wie Schulleiter Gustl Theiß zeigt. Das Leitungssystem wird bei Nicht-Benutzung alle drei Tage vom Hausmeister durchgespült. FOTO: JOL

Notfalls wird nachgespült

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Vogelsbergkreis(jol). Die wochenlange Pandemiepause in den Schulen geht zu Ende. Am Montag legen die Bildungseinrichtungen wieder mit einem Unterricht für alle los - mit Abstand und in kleineren Gruppen. Die Grundlagen dafür schafft der Vogelsbergkreis, der als Schulträger im Auftrag der Städte und Gemeinden arbeitet. Unter anderem wird auf das Wasser geachtet. So hat das Gesundheitsamt neben anderen Aufgaben auch die Wasserversorgung im Blick. Für ein sogenanntes Spülmanagement in den Schulen steht das Gesundheitsamt bei Fragen zur Verfügung. Aber auch im Regelbetrieb ohne den Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgt eine entsprechende Beprobung.

Für Bauunterhaltung und den Betrieb ist das Amt für Hochbau, Energie und Gebäudewirtschaft zuständig. Ein Sprecher sagt, grundsätzlich halte man die Forderungen der Trinkwasserverordnung ein. Das heißt bei Nichtnutzung von Trinkwasserzapfstellen sind diese durch die Hausmeister im 72-Stunden-Rhythmus von Hand zu spülen.

Mit Beginn der Schulschließungen zum Schutz vor Corona-Infektionen wurden die Hausmeister angewiesen, grundsätzlich alle Trinkwasserzapfstellen jeden dritten Tag zu spülen. Dies wird auch jetzt bei Teilnutzung konsequent fortgesetzt.

Die Hausmeister in den Bildungseinrichtungen waren nicht vom Dienst freigestellt und haben die schülerfreie Zeit entsprechend genutzt. Zu ihren Aufgaben gehört, die Heizungen in nicht genutzten Räumen auf das benötigte Minimum zurückzufahren und die Wasserleitungen gemäß der Trinkwasserverordnung zu spülen.

Blick auf Lampen und Baumbestand

Bei den Rundgängen im Haus prüfen sie die Beleuchtung und tauschen bei Bedarf Leuchtröhren aus. Bodeneinläufe sollen mit Wasser oder Sperrflüssigkeit versehen werden. Fenster und Türen werden gewartet und bei Bedarf repariert. Das gilt auch für Toiletten und Waschbecken, die bei Bedarf in Stand gesetzt werde. Dazu kommen Entrümpelungen und die Kontrolle der Schließanlagen.

Auch in der schülerfreien Zeit waren die Entwässerungsrinnen und Sinkkästen zu reinigen. Zudem haben die Hausmeister Fallrohre im Blick, damit sie nicht verstopfen. Kritische Blicke gelten auch dem Baumbestand an Schulen. Dabei achten die Kreisbeschäftigten besonders auf Nester von Raupen des Eichenprozessionsspinners. Nicht zuletzt sind die Hausmeister auch dafür zuständig, die Außenanlage zu pflegen.

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