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Mischak soll im Amt bleiben

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Von: Joachim Legatis

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Vogelsbergkreis (jol). Mit großer Mehrheit hat sich der Kreistag auf eine Wiederwahl des 1. Kreisbeigeordneten Dr. Jens Mischak (CDU) geeinigt. In der jüngsten Sitzung gab es eine Mehrheit von 39 zu 11 für die Festlegung, die Wiederwahl im März 2022 durchzuführen. Mit dem Beschluss wird verhindert, dass die Stelle ausgeschrieben wird.

CDU-Sprecher Stephan Paule erinnerte daran, dass die Amtszeit des Ersten Kreisbeigeordneten in wenigen Monaten ausläuft. Nach den Vorgaben ist die Wiederwahl möglich. Das muss in einem Extra-Beschluss vorab festgelegt werden. Die Alternative ist die Ausschreibung der Stelle. Für das vereinfachte Verfahren zeichnte sich eine breite Mehrheit ab. Mario Döweling (FDP) bezeichnete Mischak als »einen der beliebtesten Politiker im Kreis«. Er habe sich einen guten Ruf erarbeitet.

Auswahl gefordert

Dr. Udo Ornik (Grüne) erinnerte daran, dass vor Jahren ein grüner Kandidat von der FDP abgelehnt wurde. Damals wollte man Kosten sparen. Das sei wohl der Parteitaktik geschuldet gewesen, wenn nun die Stelle eine zweiten Hauptamtlichen an der Kreisspitze nicht mehr in Frage gestellt werde. Eine Korrektur des Antrags, die Ornik forderte, lehnte Parlamentsvorsitzender Dr. Hans Heuser ab. Denn im Gesetz sei die Formulierung geregelt. Es gebe rechtliche Probleme, wenn man die Formulierung ändert. Das unterstützte Matthias Weitzel (SPD) mit Verweis auf die Hessische Kommunalordnung. Dort sei das Vorgehen geregelt. Ohne den Beschluss, dass Mischak wiedergewählt werden soll, müsste eine offene Wahl vorbereitet werden. Michael Riese (Linke/Klimaliste) forderte, dass es eine Auswahl an Kandidaten geben müsse. Deshalb lehnte er den Beschluss über die Wiederwahl ab.

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