Leidiges Thema: Besucher und Patienten parken immer wieder im Wendehammer vor dem Krankenhaus und blockieren die durchfahrenden Busse und Taxen. Konsequenz: Die Straßenschilder wurden ausgetauscht, jetzt ist die Durchfahrt verboten.
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Leidiges Thema: Besucher und Patienten parken immer wieder im Wendehammer vor dem Krankenhaus und blockieren die durchfahrenden Busse und Taxen. Konsequenz: Die Straßenschilder wurden ausgetauscht, jetzt ist die Durchfahrt verboten.

Mehr Parkzeit am Kreiskrankenhaus

Alsfeld (pm). Aufmerksamen Verkehrsteilnehmern ist es bereits aufgefallen: Die Verkehrsführung und die Freiparkzeiten am Kreiskrankenhaus Alsfeld haben sich geändert.

Aus einem blauen »Sonderfahrstreifen für Bus und Taxi«-Schild wurde jetzt ein rot umrandetes »Durchfahrt verboten«-Schild – und damit ist ein leidiges Thema für das Krankenhaus und die Stadt Alsfeld hoffentlich beendet. Hintergrund: Auf dem Krankenhausgelände befindet sich ein Wendekreis für Busse und Taxis – direkt vor dem Haupteingang. Dieses verleitet Patienten und Besucher immer wieder dazu, dort statt auf dem großen Besucherparkplatz zu parken und die Straße zu blockieren.

Die Busfahrer steckten dadurch immer wieder im Wendekreis fest und kamen nicht weiter. Mit Konsequenzen: Die Busfahrzeiten in Alsfeld verschoben sich, da die nächste Haltestelle nicht rechtzeitig angefahren werden konnte. Abschleppdienst und Polizei mussten bemüht werden. Die Falschparker erwartete ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro und sie riskierten, kostenpflichtig abgeschleppt zu werden. Das ändert sich auch künftig nicht: Wer dort trotz Verbotsschilder parkt, zahlt. Kreiskrankenhaus und Stadt ziehen an einen Strang.

Auf Bitten des Hausherren wird das Ordnungsamt der Stadt wieder regelmäßig dort kontrollieren und Falschparker melden. »Es musste leider sein«, so KKH-Geschäftsführer Sassan Pur.

»Denn alle bisherigen Maßnahmen haben nicht geholfen. Die Strecke muss für die Busse und Taxis gut passierbar sein, sonst riskieren wir, dass die Haltestelle nicht mehr angefahren wird. Wir möchten die Haltestelle jedoch für unsere Patienten, Besucher und Kollegen auf jeden Fall erhalten.«

Um den bisherigen Falschparkern, die vielleicht nur Angehörige abholen oder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst aufsuchen wollen, entgegenzukommen, hat das Krankenhaus die Karenzzeit des großen Besucherparkplatzes verdoppelt. Heißt, jeder, der nur für kurze Zeit in das Kreiskrankenhaus möchte oder Angehörige dort ein- oder ausladen muss, kann dies innerhalb von 30 Minuten auch am großen Parkplatz tun, ohne etwas dafür zahlen zu müssen.

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