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Ab 2017 sollen Marktplatz und Kirchplatz seniorengerecht gestaltet werden. (kl)

Marktplatz seniorengerecht

Alsfeld (kl). Keine leichte Aufgabe ist es, den Charakter des Marktplatzes als Zentrum Alsfelds zu erhalten und trotzdem zeitgemäß zu erneuern, so dass er eine senioren- und behindertengerechte Aufwertung erfährt.

Einen ersten Sachstandbericht über Möglichkeiten für den Platz plus Kirchplatz gaben dieser Tage Tobias Diehl und Martin Schultheiß vom Stadtbauamt im Bauausschuss des Stadtparlaments. Mit dabei waren auch der Verein Barrierefreies Alsfeld (Ingrid Grebe und Eckehard Herrmann), der Seniorenbeirat (Gottfried Rühl) und der Verein Blinde und Sehbehinderten (Karl-Heinz Böcking). Diehl und Schultheiß erläuterten Überlegungen zur Umgestaltung. Die Umgestaltung steht für 2016 im Investitionsprogramm, man hofft auf Zuschüsse, um es ab 2017 umzusetzen. Diehl: "Wir müssen verschiedene Aspekte der Nutzung des Marktplatzes in ein gemeinsames Konzept bringen". Dazu dienen auch die Handlungsempfehlungen der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2012, die aber weiter vertieft werden sollten.

Tobias Diehl erläuterte mögliche Schritte. Dazu gehört eine breite Bürgerbeteiligung. Klar sei auch, so Diehl, dass bei der Umgestaltung von Marktplatz, vorderem und hinterem Kirchplatz das vorhandene Basaltpflaster keine Verwendung finden kann. Und es würden Anliegerbeiträge anfallen. Eine Bürgerversammlung oder eine Anliegerversammlung solen gemacht werden. Offen sei momentan die Frage nach der Platzgestaltung. Gesucht werde ein großer Konsens.

Und hierfür da wurden bereits die ersten Hinweise aus den Reihen der zugeladenen Vertreter des Senioren-Beirates, des Vereins Barrierefreies Alsfeld und Verein Blinden- und Sehbehinderten gegeben. Man bat, an den behindertengerechten ebenerdigen Zugang zu den Geschäften denken, an Rollstuhlfahrer und Blinde denken.

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