Dr. Aleksandr Frankfurt bei der Arbeit in der Notaufnahme. (Foto: pm)
+
Dr. Aleksandr Frankfurt bei der Arbeit in der Notaufnahme. (Foto: pm)

Kreiskrankenhaus: Neuer Spezialist in Notaufnahme

Alsfeld (pm). Die Notaufnahme des Alsfelder Kreiskrankenhauses hat ein neues Gesicht: Dr. Aleksandr Frankfurt. Seit Anfang Juni ist der erfahrene Arzt verantwortlich für die Versorgung der ambulanten Unfall- und Allgemeinchirurgie.

Damit wurde ein würdiger Nachfolger für Hans Rudolf gefunden, der nach über 30-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand gegangen ist. Aleksandr Frankfurt ist allerdings kein Unbekannter im Alsfelder Haus. Bereits 2006 bis 2009 war er Teil des gefäßchirurgischen Teams unter Dr. Schrödter. Als dieser sich neue Aufgaben suchte, verließ auch Frankfurt das Kreiskrankenhaus, um andernorts seine Facharztausbildung zum Gefäßchirurgen abschließen zu können. Nach sechsjähriger Abwesenheit ist er nun zurück und wurde mit offenen Armen empfangen: "Alle waren so offen, herzlich und auch schon vertraut – ich habe mich richtig gefreut wieder hier zu sein und war innerhalb von nur zwei Stunden eingearbeitet", erzählt der 57-Jährige von seinen ersten Tagen in der Notfallambulanz.

Umfangreiches Wissen nötig

Die Stelle als verantwortlicher Arzt in der Alsfelder Ambulanz ist ihm wie auf den Leib geschrieben, denn als Notfallmediziner in der Chirurgie benötigt man ein umfangreiches Wissen, weiß man ja nie, welcher Patient als nächstes per Fuß oder schon per Trage den Weg in die Notaufnahme findet. "Ich habe im Laufe meines Berufslebens schon in vielen medizinischen Bereichen gearbeitet – neben der Unfall- und Allgemeinchirurgie sind mir auch Leisten- und Gewebebrüche, Enddarmerkrankungen und die rekonstruktive Mikrochirurgie von Nerven und kleinen Gefäßen vertraut", so Frankfurt in Hinblick auf die Herausforderungen.

"Wir sind froh, dass wir nun mit Dr. Frankfurt einen adäquaten Ersatz für Hans Rudolf gefunden haben", gibt Geschäftsführer Bodo Assmus zu. "Sicherlich war die Notaufnahme von ärztlicher Seite weiterhin vernünftig besetzt, aber es macht schon einen Unterschied, ob mehrere Ärzte sich den Dienst teilen oder ob ein Arzt die Verantwortung für einen kompletten Aufgabenbereich übernimmt." Dies sieht auch Frankfurt so: "Es ist einfach besser zu strukturieren und organisieren, wenn alles in einer Hand ist…“

Aber nicht nur personell hat sich etwas in der Notaufnahme verändert. In der Internistischen Ambulanz wurden auch die Räumlichkeiten renoviert, modernisiert und neu strukturiert. Nun ist der Behandlungsbereich der Inneren Medizin hell und freundlich, so dass sich Patienten – die in die Alsfelder Klinik eingeliefert werden – sofort wohl, sicher und gut versorgt fühlen können.

Durchschnittlich 20 Notfallpatienten werden in der internistischen Notaufnahme – die direkt neben der Chirurgischen Ambulanz von Dr. Frankfurt liegt – am Tag behandelt. Diese sowie die Krankenhausmitarbeiter profitieren von der Renovierung der Notaufnahme. Letztere sind begeistert: "Durch die neue Strukturierung besteht die Möglichkeit zwei Patienten gleichzeitig in einem Raum behandeln zu können. Das ist super, so haben wir kürzere Wege, können zwei Patienten gleichzeitig im Auge behalten und sie besser versorgen und betreuen."

Dies ist die Grundlage eines reibungsarmen Ablaufens in einer Notaufnahme. "In den vergangenen zwei Jahren haben wir kontinuierlich in die Ausstattung und Organisation der Zentralen Notfallaufnahme investiert", sagt Pflegedienstleiter Marcus Ries. Bereits seit zwei Jahren sei ein dauerhafter Nachtdienst etabliert, der eine ununterbrochene Notfallversorgung gewährleiste. Um die Abläufe in der Notaufnahme leichter zu gestalten, seien beispielsweise neue Notfallwagen und Transportliegen angeschafft worden. Ries: "Mit der Renovierung und Neuausstattung des internistischen Behandlungsbereiches wurde jetzt ein weiterer, wichtiger Baustein umgesetzt."

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare