Klare Regeln gefordert

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Vogelsbergkreis(pm). Nach dem Willen der FDP-Kreistagsfraktion soll der Kreistag eine Resolution auf den Weg bringen, die an die Landesregierung gerichtet ist. Inhalt soll die Einrichtung eines runden Tisches zum Wolfsmanagement sein. "Dass die FDP-Fraktion die Ideen der Kreisspitze zum Thema Wolf aufgreift und den Forderungskatalog begrüßt, nehmen wir positiv zur Kenntnis", sagt Landrat Manfred Görig. "Allerdings müssen wir keine Mühe mehr investieren". Denn diesen runden Tisch habe es bereits gegeben. Er sei Grundlage des Forderungskataloges gewesen, den die Kreisspitze nach Wiesbaden geschickt hat. "Bereits am 6. März gab es eine Gesprächsrunde auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Nieder-Gemünden, die sich mit der Thematik der sesshaften Wölfin beschäftigt hat", sagt Görig. Dort waren Vertreter des Amtes für Wirtschaft und den ländlichen Raum, der Landwirtschaft, des Kreisverbandes der Jagdgenossenschaft, des Schafhalterverbandes, ein Schäfer mit Herdenschutzhund aus dem Kreis Gießen sowie ein Vertreter von der Oberen Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums Gießen und die Wolfsbeauftragte des Landes vor Ort.

"Die Verunsicherung der Menschen, die in den direkt betroffenen Kommunen leben, nehmen wir sehr ernst", sagt Görig. Aus diesem Grund mache man sich in Wiesbaden für weitere Schritte zur Unterstützung der Weidetierhalter sowie der Menschen stark.

Die vielen beteiligten Interessengruppen stünden im Austausch, um pragmatische Lösungen zu finden und Interessenkonflikte zwischen Landwirtschaft, Bevölkerung und Naturschutz aufzulösen, führt Mischak aus. Auf Landesebene müssten Entscheidungen auf den Weg gebracht werden, die im Vogelsberg für klare Regeln sorgen und betroffene Interessen schützen", sagt Görig. Das Thema Wolf bleibe weiter auf der Agenda: Die Kreisspitze hat Staatsministerin Hinz zu einem Gesprächstermin auf einem direktvermarktenden Betrieb in Ulrichstein eingeladen, um sich dort für sachgerechte Lösungsansätze einzusetzen.

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