Hessen Mobil weist darauf hin, dass Bäume an Straßen gepflanzt werden. FOTO: ARCHIV
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Hessen Mobil weist darauf hin, dass Bäume an Straßen gepflanzt werden. FOTO: ARCHIV

Hessen Mobil will 110 Bäume pflanzen

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Vogelsbergkreis(pm). Jedes Jahr werden bei Hessen Mobil im Zeitraum von Oktober bis Februar Gehölzarbeiten entlang der Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Hessen vorgenommen. Im wesentlichen dienten diese Arbeiten "der Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit sowie der Baumerhaltung bzw. des Naturschutzes". Denn durch die Arbeiten werde sichergestellt, dass die Pflanzenwelt entlang der Straßen "den Verkehrsteilnehmern nicht die Sicht auf die Fahrbahn oder auf die Beschilderung versperrt und das Lichtraumprofil eingehalten wird". Totholz und kranke Bäume werden entfernt, um Unfälle durch herabfallende Äste zu vermeiden. Damit sich der Strauchbestand zudem gesund entwickelt, müssten Gehölze regelmäßig "auf den Stock gesetzt werden".

Fällungen verteidigt

Das bedeutet, die Gehölze werden bis Bodennähe verkürzt und ausgedünnt. Dabei bleiben die Wurzelstöcke im Boden, es erfolge somit keine Rodung. Dennoch seien bisweilen Baumfällungen nicht immer zu vermeiden. Dementsprechend pflanze Hessen Mobil neue Bäume als sogenannte Ersatzpflanzungen. Im Vogelsbergkreis seien im vergangen Jahr 80 neue Bäume an verschiedenen Standorten gepflanzt worden. Auch in diesem Jahr seien bis Jahresende weitere 110 Neuanpflanzungen in Form von Hochstämmen vorgesehen.

Die Standorte verteilten sich über den gesamten Kreis: von Kirtorf über Schwalmtal und Lauterbach bis Schlitz und von Alsfeld über Grebenhain bis nach Freiensteinau. Es wurden laut Hessen Mobil entlang der Bundes-, Landes- und Kreisstraßen dann innerhalb eines Zwei-Jahres-Zeitraums 190 junge Bäume an 45 Standorten neu gepflanzt. Bei den Neuanpflanzungen handele es sich überwiegend um Lindenbäume. Diese zeichneten sich vor allem durch ihre robuste Art aus, insbesondere was die Anfälligkeit der Bäume gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall angeht.

Für die Pflanzungen seien keine Vollsperrungen erforderlich. Die Verkehrsteilnehmer werden in der Regel wechselseitig an der jeweiligen Arbeitsstelle vorbeigeleitet. Je nach Verkehrsbelastung erfolge dies auch mittels einer verkehrsabhängig gesteuerten Baustellenampel.

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