Gute Berufsaussicht für Karosserie- und Fahrzeugbauer

Alsfeld (rs). 19 Prüflinge schlossen am Freitag an der Max-Eyth-Schule (MES) die Prüfungen zum Karosserie- beziehungsweise Fahrzeugbaumechaniker erfolgreich ab.

Alsfeld (rs). 19 Prüflinge schlossen am Freitag an der Max-Eyth-Schule (MES) die Prüfungen zum Karosserie- beziehungsweise Fahrzeugbaumechaniker erfolgreich ab. In der Aula der Technikerschule erhielten sie die Gesellen- und Abschlusszeugnisse. Das Angebot der MES ist das einzige in Hessen und von der Qualität her so anerkannt, dass auch Fimen aus benachbarten Bundesländern ihre Auszubildenden zum wochenweisen sehr projektorientierten Blockunterricht schicken. So stammten die Bundessieger in dieser Handwerkssparte in den beiden vorangegangenen Jahren jeweils von der MES, vor drei Jahren kam immerhin der Vizesieger aus Alsfeld. Bei diesem Bundeswettbewerb stoßen die in Alsfeld Ausgebildeten immerhin auf Mitbewerber aus den Großkonzernen Mercedes und MAN. Insgesamt werden für die dreieinhalbjährige Ausbildung derzeit über 100 junge Leute an der MES beschult, denn seit zwei Jahren ist die Berufsschule auch für die Auszubildenden im ersten Lehrjahr zuständig. Wegen der guten Ausbildungsmöglichkeiten in Alsfeld - insbesondere durch unterstützende Firmen wie die Alsfelder Firma Hartmann Spezialkarossieren gefördert - strebt man an der MES die Anerkennung als Bundesfachklasse an. Bei der Zeugnisausgabe meinte Innungsobermeister Hans Wahl aus Schlitz, mit dem Ergebnis der aktuellen Prüfung könne man zufrieden sein.

Er appellierte an die Junggesellen, mit der weiteren Ausbildung nicht nachzulassen, denn die Technik im Fahrzeugbau sei einem raschen Wandel unterworfen. Die Berufsaussichten der jungen Leute - darunter eine Frau - ordnete der Obermeister als gut ein, man könne an den Schulabschluss noch die Fortbildung auf der Ingenieurschule anschließen. Landesbester der Karosseriebauer wurde Andrej Klein (Groß-Gerau), Dominik Strempel (Weilburg) hatte bei den Fahrzeugbautechnikern die Nase vorn. Innungsbester der Karosseriebauer wurde der Lollarer Jan Szauter (Fa. Auto-Schach Wetzlar-Dutenhofen) beschäftigt ist. Aus dem heimischen Raum kamen fünf Gesellen, die bei der Alsfelder Firma Spezialkarosserien Hartmann beschäftigt sind. Es sind René Brenneis (Alsfeld), Sebastian Erbes (Feldatal), Max Leon Spielmann (Rabenau), René Reinhardt (Neukirchen), und Nancy Heupenthal (Neukirchen). Die Prüfung bestand außerdem Dominik Bozdech (Laubach-Wetterfeld, Firma Karosserie- und Lackierzentrum Langgöns).

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