Gitarrenriffs brechen durch wie eine Wellenwand

Alsfeld (pm). Gerade haben sie einen "kleinen Oscar" bekommen: die vier Jungs der Osnabrücker Band um den Schlagzeuger Cornelius Laube, der in Alsfeld kein Unbekannter ist.

Beim deutschlandweiten Contest "local heroes", dem größten nicht-kommerziellen Bandwettbewerb hierzulande, hat eine hochkarätige Jury ihnen vor kurzem die Auszeichnung "Beste Instrumentalisten" zuerkannt. "The Aqualung" tritt in der Alsfelder Musik- und Szene-Kneipe "Filou" am Samstag zusammen mit dem Rock-Trio "Incus" auf, das während der Alsfelder Kulturtage im Mai bereits von sich reden machte.

Der Drummer-Composer beider Bands, Cornelius Laube, ist in Alsfeld aufgewachsen und hatte an der Alsfelder Musikschule Schlagzeugunterricht bei Elke Saller und Christoph Gelbrich. Er war in seiner Alsfelder Zeit schon in Bands vor Ort aktiv und studiert zurzeit Schlagzeug an der Musikhochschule Osnabrück.

"The Aqualung" mit den Gitarristen Daniel Höft und Johannes Schwitalla sowie Claas-Henning Dörries am Bass steht für progressive/post-Rock. Der Band-Name kommt nicht von ungefähr; ihre Songs nehmen den Hörer mit auf eine Art Unterwasser-Odyssee. Klangwellen, fein gezogen und klar, erzeugen einen Schwebezustand; glitzernde Töne und Strukturen auf dem Weg an die Oberfläche. Und gerade, wenn einer sich sicher fühlt, glaubt, sich tragen lassen zu können, brechen Riffs durch wie eine Wellenwand, ein Wogenbrecher – die Welt von "The Aqualung".

Von den Wurzeln des Genres bis zu modernen Spielarten reicht der alternative-Rock des Trios "Incus", bestehend aus Josa Wollheim, Johannes Möllers und Cornelius Laube. Musikalische Grenzgänge und Extreme, drängende Grooves und instrumentale Wanderungen kennzeichnen den Incus-Stil. Direkt aus Leipzig kommend, treten beide Bands am morgigen Samstag, dem 24. November, im Alsfelder "Filou" in der Hersfelder Straße auf; der Eintritt kostet vier Euro, Einlass ist ab 20 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare