Die düstere Atmosphäre inspirierte zum neuen Buch

Alsfeld (ml). Ein positives Fazit konnten die Veranstalter der Lesereihe "LeseZeichen" ziehen. Autor Henning Schäfer las aus aktuellem Krimi "Seelentreu", die Lesereihe wird nächstes Jahr fortgesetzt

Alexander Heinz von der Buchhandlung Heinz konnte im Anschluss an die letzte Lesung dieses Jahres im Café Alte Molkerei auf fünf gelungene Veranstaltungen zurückblicken. Und zum Abschluss am Donnerstag kam noch einmal ein in Alsfeld sehr bekannter Autor in die Räume der Neuen Arbeit.

Der ehemalige Arzt Henning Schäfer präsentierte vor rund 45 Zuhörern seinen neuesten Roman "Seelentreu". In der rund 90-Minütigen Lesung las er einzelne Passagen aus seinem Buch, in dem erneut Heinrich Gerhard, der Held seiner Romane in heimatlichen Gefilden ermittelt. Die Handlung spielt in dem kleinen Dorf "Seelentreu", in dessen Chronik sich ein Geheimnis verbirgt. Diesem Geheimnis kommt der pensionierte Arzt Gerhard auf die Spur, doch trifft in dem Ort auf eine bedrohliche und gefährliche "Mauer des Schweigens".

Genau diese düstere Atmosphäre inspirierte Schäfer zu seinem neuen Roman. Am Anfang habe er kein Konzept beim Schreiben, er verfasse Kapitel für Kapitel, ohne dabei zu wissen, wo die Reise hingehe. Auch für ihn sei die Suche nach dem Täter schon beim Schreiben vorhanden. Wie schon in den vorangegangenen Büchern spielen auch diesmal wieder die beiden Kommissare mit. Diese, so verriet Schäfer, basieren auf realen Polizisten aus Eschwege, wo Schäfer mittlerweile mit seiner Familie lebt.

Viel Applaus gab es am Ende für den Autor, der auch seine Bücher signierte und für Fragen der Zuschauer zur Verfügung stand. Im nächsten Jahr werde die Reihe "LeseZeichen" auf jeden Fall fortgesetzt, versprach Heinz nach der erfolgreichen ersten Saison. Dabei sei auch wieder ein kulinarischer Leseabend geplant.

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