DLRG zeigte am Erlenteich Rettung von Eisfläche

Alsfeld (pm). Obwohl immer wieder davor gewarnt wird nicht zu früh auf ein zugefrorenes Gewässer zu gehen, halten sich einige nicht daran, und dann kann es zu Unfällen kommen. Wie eine Eisrettung vor sich geht zeigten am Sonntag die Helfer der DRLG-Ortsgruppe am Erlenteich im Rahmen einer Übung und Informationsveranstaltung.

Alsfeld (pm). Obwohl immer wieder davor gewarnt wird nicht zu früh auf ein zugefrorenes Gewässer zu gehen, halten sich einige nicht daran, und dann kann es zu Unfällen kommen. Wie eine Eisrettung vor sich geht zeigten am Sonntag die Helfer der DRLG-Ortsgruppe am Erlenteich im Rahmen einer Übung und Informationsveranstaltung. Mit dem Inte- resse der Bevölkerung waren die Helfer der DLRG zufrieden. Folgende DLRG Mitglieder waren an der Übung beteiligt: Daniel Balicki, Volker Kurz, Frank Ausborn, Michael Weil, Jan Körner und Marko Berg, der stellvertretende Vorsitzende, der auch die Übung moderierte. Nach der Informationsveranstaltung kam es zu einem Unfall auf dem Eis, weil zwei Personen zusammengestoßen waren und es einen Verletzten gab. Aktive der DLRG leisteten Erste Hilfe.

Der Winter hat seit einigen Wochen auch in Deutschland Einzug gehalten mit mehr oder weniger Schneefall oder auch Frost. Durch den Frost sind einige Seen, Teiche und auch Flüsse zugefroren, sehr zum Gefallen der Schlittschuhläufer. Doch es besteht eine große Gefahr, denn bei fließenden Gewässern oder stehenden Gewässern, wo ein Fluss diese durchquert, besteht besondere Gefahr, dass die Eisflächen viel zu dünn sind und Spaziergänger oder Schlittschuhläufer einbrechen.

Die DLRG sagt, dass bei stehenden Gewässern die Eisdecke mindestens 15 und bei fließenden Gewässern sogar 20 Zentimeter dick sein solle, bevor sie als sicher gelte. Trotz allem können auch dann noch Gefahrenpunkte lauern, nämlich da wo das Eis dunkle Flecken aufweist, denn dort ist es wesentlich dünner. Oder wenn über einer Eisschicht Schnee liegt, dann kann die darunter liegende Eisdecke auch nicht so dick sein, weil der Schnee eine gewisse Isolierschicht bildet.

Grundsätzlich sollte sich keiner alleine auf das Eis trauern, sondern immer in Begleitung sein. Bevor man auf eine Eisfläche geht, sollte man auch darauf achten ob geeignete Rettungsmittel in der Nähe sind. Kommt es zu einem Unfall, sollte man laut um Hilfe schreien, wenn man sich nicht selbst befreien kann. Retter sollten möglichst das Gewicht auf der Eisfläche verteilen, sich auf irgendetwas legen, was das Gewicht verteilt, oder sich auf dem Bauch zum Opfer vorstoßen. In einem Notfall ist auf jeden Fall schnelle Hilfe erforderlich, weil das Opfer sehr schnell unterkühlen kann. Wichtig ist auf jeden Fall den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 sofort zu alarmieren, bevor man mit der Bergung oder Rettung beginnt.

Hat man das Opfer sicher an Land gebracht, ist es wichtig, sofort die oberste nasse Bekleidung auszuziehen und den Menschen warm zu halten. Der Verunfallte sollte nicht zu Bewegungen veranlassen werden, auch darf man nicht Hände, Arme oder Beine abrubbeln.

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