Dachsanierung und Wasserpfennig

  • Joachim Legatis
    vonJoachim Legatis
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Noch vor Beginn des Komplettumbaus geht es am Kreiskrankenhaus Alsfeld rund. Denn das Dach über den Operationssälen, den Intensiv- und Funktionalbereichen sind so marode, dass da schleunigst abgeholfen werden muss. Deshalb gaben die Mitglieder des Kreistags am Mittwoch einstimmig acht Millionen Euro frei, die als Kapitalrücklage der kreiseigenen Gesundheitseinrichtung zufließen. In der Sitzung des Kreisparlaments am Mittwoch in Schlitz erläuterte Landrat Manfred Görig, dass für die Sanierung des Krankenhauses 28 Mio. Euro eingeplant sind.

Noch vor Beginn des Komplettumbaus geht es am Kreiskrankenhaus Alsfeld rund. Denn das Dach über den Operationssälen, den Intensiv- und Funktionalbereichen sind so marode, dass da schleunigst abgeholfen werden muss. Deshalb gaben die Mitglieder des Kreistags am Mittwoch einstimmig acht Millionen Euro frei, die als Kapitalrücklage der kreiseigenen Gesundheitseinrichtung zufließen. In der Sitzung des Kreisparlaments am Mittwoch in Schlitz erläuterte Landrat Manfred Görig, dass für die Sanierung des Krankenhauses 28 Mio. Euro eingeplant sind.

13 Millionen Euro gebe das Land Hessen als Kredit, 15 Mio. kommen vom Vogelsbergkreis dazu, sagte Görig. Eigentlich sollten die Dachflächen weitgehend erst im Zuge der Generalsanierung erneuert werden. Doch nun haben sich Schäden herausgestellt, die sofort angegangen werden müssen. Der Komplettumbau verschiebt sich wegen notwendiger Umplanungen, wie es im Bericht des Kreisausschusses hierzu heißt.

Einen ebenfalls einstimmigen Beschluss gab es für den Schutz der Vogelsberger Wasserressourcen. Dazu hatte die Linke einen Antrag vorgelegt, wonach die Vereinbarungen begrüßt werden, die in Beratungen zu einem "Leitbild" zwischen Land, Rhein-Main-Region und Vogelsberg entstanden sind. Dietmar Schnell (Linke) forderte, nun müsse es weiterhin Druck geben, um die Vereinbarungen zum Schutz des Vogelsberger Wassers umzusetzen. Susanne Schaab (SPD) war bei den Beratungen dabei und legte nun einen Antrag von SPD und CDU vor, der den Landtag auffordert, die Leitbild-Vereinbarungen Realität werden zu lassen. So soll Wasser wohnortnah gewonnen werden und es soll "ökonomische Instrumente" zum Ausgleich in Fördergebieten geben.

Das entspricht der Forderung nach einem Wasserpfennig, den FW-Sprecher Friedel Kopp ins Spiel brachte. Er kritisierte, dass Frankfurt bei Planungen für einen neuen Stadtteil kein Brauchwassersystem vorsehe. Michael Ruhl (CDU) betonte, man sei sich einig, dass nicht mehr Wasser in den Ballungsraum geliefert werden dürfe als sich neu bildet. Dr. Udo Ornik (Grüne) mahnte, auch die Wasserqualität zu beachten.

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