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Breitband bis zum Jahresende

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Von: Joachim Legatis

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Vogelsbergkreis (pm). Firmen, Schulen und Rathäuser sollen bis zum Jahresende an das Breitbandnetz angeschlossen sein. Das teilte Landrat Manfred Görig im Kreistag auf eine Anfrage der AfD hin mit. Dabei ging es um den öffentlich geförderten Ausbau. Das betrifft also nicht die Glasfaserleitungen, die Telekom, TNG und Goetel für private Haushalte legen.

Träger des öffentlich geförderten Ausbaus ist die Breitband-Infrastrukturgesellschaft BIGO, die den Vertrag zum Anschluss von Unternehmen, Schulen und Verwaltungen an die Telekom vergeben hat.

Die Wirtschaftlichkeitslücke der Telekom wird über die BIGO geschlossen, dabei werden hohe Fördermittel genutzt.

Bis Mitte August hat die Telekom der BIGO Rechnungen zur Deckung der Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von knapp 7,7 Millionen Euro gestellt. Dafür gibt es eine Bundesförderung von rund 3,7 Mio. und Landesförderung von 1,76 Mio. Euro. Der Eigenanteil der BIGO beträgt somit etwas über 2,2 Mio. Euro.

Schulen versorgt

Die Gesamtförderung beziffert Görig auf 10,4 Millionen vom Bund, 4,25 Mio. vom Land und 3,5 Mio. Euro aus EU-Mitteln. Um diese zu erhalten, musste das Wirtschaftlichkeitslückenmodell konzipiert werden, der BIGO hatte ein europaweites Ausschreibungsverfahren zu betreiben. Der geförderte Breitbandausbau startete am 23. September 2019. Die Telekom will die Glasfaserleitungen bis Jahresende in Betrieb nehmen. Die Schulen werden alle im Rahmen des geförderten Ausbaus angeschlossen.

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