Für bessere Arbeitsbedingungen

  • Joachim Legatis
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Der 1. Mai ist nicht nur eine große Sause für die ganze Familie, sondern auch ein traditioneller Gedenktag für Gewerkschafter, um an die Arbeitsbedingungen im Land zu erinnern. Darauf verwiesen DGB-Kreisvorsitzender Ingo Schwalm, Ulf Immelt vom DGB Mittelhessen und Mitglieder von Vogelsberger Gewerkschaften hin. Sie laden zum Maifest ab 10 Uhr auf dem Alsfelder Marktplatz ein.

Der 1. Mai ist nicht nur eine große Sause für die ganze Familie, sondern auch ein traditioneller Gedenktag für Gewerkschafter, um an die Arbeitsbedingungen im Land zu erinnern. Darauf verwiesen DGB-Kreisvorsitzender Ingo Schwalm, Ulf Immelt vom DGB Mittelhessen und Mitglieder von Vogelsberger Gewerkschaften hin. Sie laden zum Maifest ab 10 Uhr auf dem Alsfelder Marktplatz ein.

Dort wird als Hauptredner Matthias Körner Geschäftsführer DGB Region Mittelhessen, zu hören sein, das Rahmenprogramm gestaltet der Liedermacher Broder Braumüller. Voraussichtlich kommen die drei Landtags-Kandidaten Swen Bastian, Michael Ruhl und Nicole Eggers hinzu. Infostände runden das bunte Bild ab, für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr die Themen Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit. "Vor allem geht es darum, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Lohnabhängigen zu verbessern", wie Ulf Immelt sagte. Trotz Unternehmensgewinnen und einem Zuwachs von privatem Reichtum seien die Reichtümer in Deutschland ungerecht verteilt. Während die reichsten zehn Prozent der deutschen 5,5 Billionen Euro ihr Eigen nennen könnten, hätten die unteren 50 Prozent unter dem Strich kein Nettoprivatvermögen. Viel Unternehmen seien steuerlich entlastet worden, das Geld fehle der öffentlichen Hand, wenn Infrastruktur erhalten, Erzieherinnen oder Busfahrer angemessen bezahlt werden sollen. Inzwischen arbeiteten sieben Millionen Menschen im Niedriglohnsektor, wie Immelt kritisierte.

Schwalm betonte, dass es im zuletzt stark diskutierten Bereich der Pflege viel zu verbessern gebe. 1,2 Millionen Pflegende seien enttäuscht von der Politik in Berlin.

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