Der Tieflader mit dem Unterteil des Technikschachts wird vorsichtig auf den Marktplatz rangiert.
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Der Tieflader mit dem Unterteil des Technikschachts wird vorsichtig auf den Marktplatz rangiert.

Autokran für Wasserspiele

  • Joachim Legatis
    vonJoachim Legatis
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Alsfeld(jol). Am Freitagvormittag musste Buchhändlerin Barbara Möser die Tür zum Geschäft ganz vorsichtig öffnen. Ein stabiler Tieflader schob gerade eine 32 Tonnen schwere Last langsam durch die Zufahrt zum Alsfelder Marktplatz und damit genau am Eingang der Buchhandlung "Lesenswert" vorbei. Passgenau rangierte der Fahrer den Tieflader mit einem großen Betonblock rückwärts durch die Lücke zwischen dem malerischen Rathaus und dem historischen Fachwerkhaus Markt 2. Mit einem gewaltigen Autokran bugsierten Bauarbeiter den Technikschacht für Wasserspiele in die vorbereitete Baugrube unmittelbar vor dem Weinhaus. Dort war erst kürzlich ein 30000-Liter-Öltank ausgegraben und entfernt worden. Diese Grube wurde nun intelligent genutzt.

Denn das technische Bauwerk für die Wasserspiele auf dem Marktplatz ist gewaltig. Das Unterteil ist ein Betonkasten von 6,50 Meter Länge und 32 Tonnen Gewicht. Darauf kommt ein Betondeckel, der den Technikschacht auf eine Höhe von 3,25 Metern bringt, wie Martin Weichhold erläutert. Der Deckel wiegt noch einmal zehn Tonnen. Beaufsichtigt wurde der Einbau des Betonkastens von Experten von der Planungsgemeinschaft Weichhold und Olsen.

Der Aufwand wird betrieben, um überfahrbare Wasserspiele auf dem Marktplatz zu installieren. Im Untergrund sind eine Kammer für das Wasser und die Technik untergebracht. Oben sind zwölf Sprudler eingebaut, die ebenerdig ausgeführt sind.

Denn der Marktplatz wird ja regelmäßig für Wochenmärkte, Feste und Veranstaltungen genutzt. Deshalb braucht man eine Lösung, die den Platz aufwertet und dennoch mit schweren Fahrzeugen überfahren werden kann.

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