Altes bewahren und Neues entdecken

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Über 100 Landfrauen vom Bezirk Alsfeld trafen sich dieser Tage im Tilemann-Schnabel-Haus zur Veranstaltung "Landfrauen von Ort zu Ort". Bereits zum zehnten Mal fand dieses Treffen statt.

Über 100 Landfrauen vom Bezirk Alsfeld trafen sich dieser Tage im Tilemann-Schnabel-Haus zur Veranstaltung "Landfrauen von Ort zu Ort". Bereits zum zehnten Mal fand dieses Treffen statt.

Jedes Jahr übernimmt ein anderer Ortsverein die Gastgeberrolle und stellt seinen Verein und auch den Heimatort vor. Dieses Mal war der Landfrauenverein Alsfeld – Stadt und Land an der Reihe. In einem kurzen Rundgang durch die Stadt wurden zunächst die Sehenswürdigkeiten besichtigt. Dafür hatte sich Silvia Völker, Vorstandsmitglied und Stadtführerin, Unterstützung von ihren Kollegen Ilse Heldmann und Alexander Reinsch geholt.

Im Tilemann-Schnabel-Haus angekommen, hat Silvia Völker den Landfrauenverein vorgestellt, der zurzeit aus 240 Mitgliedern besteht, die aus 28 Ortschaften rund um Alsfeld kommen. So erfuhren die aufmerksam lauschenden Damen aus den anderen Vereinen auch, dass es von kreativ bis sportlich recht vielfältige Gruppen gibt, die sich regelmäßig im Dorfgemeinschaftshaus Reibertenrod treffen.

Seit dem vergangenen Jahr gibt es einen Teamvorstand, der aus vier Frauen besteht. Diese stellen ein Jahresprogramm zusammen und planen Ausflüge. Zusätzlich bietet der Verein jedes Jahr eine Überraschungsfahrt an, die gerne angenommen wird. Es wurde deutlich, dass der Landfrauenverein Alsfeld – Stadt und Land ein sehr aktiver Verein ist, der gerne Neues erleben, gleichzeitig aber auch Altes bewahren will.

Bezirksverein wird 70 Jahre alt

Gudrun Jungk vom Bezirksvorstand teilte mit, dass das Treffen im nächsten Jahr in Lingelbach stattfinden wird. Außerdem wies sie darauf hin, dass der Bezirksverein nächstes Jahr das 70-jährige Bestehen feiert und es Festlichkeiten geben wird, die im Programm mitgeteilt werden.

Dankesworte gingen an die vielen fleißigen Frauen, die gerne bereit waren, Kuchen zu backen und an die evangelische Kirchengemeinde, die den Veranstaltungsraum zur Verfügung gestellt hatte. Ein Gedicht zum Thema "Landfrau sein", das Silvia Völker vortrug, rundete die Reden ab.

Zwischen Gesprächen und bunter Dekoration ließen sich die Frauen Kaffee und Kuchen munden. So wurde es ein gelungener kurzweiliger Nachmittag, der von vielen gelobt wurde.

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