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Alsfelder Radler fordern mehr Rechte

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Mit dem Alsfelder Radbegehren wollen die Verbände den politisch Verantwortlichen zeigen, dass Bürger ein fahrradfreundliches Alsfeld wollen. 1000 Unterschriften wurden gesammelt.

Dazu haben sie in den vergangenen Wochen über 1000 Unterschriften gesammelt. "Im Radbegehren haben wir unsere Ziele formuliert", sagt Gerhard Kaminski vom VCD.

"Dazu gehören Punkte wie sicheres Radfahren auf dem Weg zur Schule, die Öffnung der Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung und sichere Abstellplätze". Insgesamt geht es um das Signal: In Alsfeld hat Fuß- und Radverkehr Vorrang und dafür lohnt es sich zu investieren.

Miriam Kneußel und Philipp Balles: " Geschäftsleute haben unsere Unterschriftensammlung unterstützt. Auf der Straße sind wir mit Einheimischen und Touristen ins Gespräch gekommen und die Botschaft daraus lautet: die Menschen finden die Forderungen gut und wichtig. Allerdings sind viele Gesprächspartner skeptisch, ob die Stadt etwas tun wird."

Mira Aretz vom BUND ergänzt: "Radfahren schont das Klima. Radfahren ist leise. Radfahren erzeugt keine Abgase. Radfahren hält gesund. Wer in Alsfeld mit dem Rad einkauft, stärkt den Handel in unserer Stadt und trägt zur wirtschaftlichen Belebung der Innenstadt bei. Wer mit dem Fahrrad zur Schule fährt, lernt, sich sicher im Verkehr zu orientieren. Es gibt viele Gründe, das Radfahren zu fördern. Das hat die Politik auch schon lange erkannt, aber viel zu selten umgesetzt." Ein Konzept mit Verbesserungsvorschlägen und Hauptradrouten für Alsfeld, erarbeitet von den drei Verbänden in Zusammenarbeit mit Radlern, liege der Stadt seit 2016 vor. "Erste Erfolge hat unser Radverkehrskonzept schon gebracht. Es wurden neue Fahrradständer am Erlenbad aufgestellt und einige Einbahnstraßen für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet. Jedoch fehlt zum Beispeil die Freigabe von Einbahnstraßen, die einen durchgängigen Weg durch die Innenstadt ermöglichen. "Daher", so sind sich die Organisatoren einig "kann das bisher umgesetzte nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein."

Start der Fahrrad-Demo ist am kommenden Samstag, 11. August um 10 Uhr an der Stadthalle. Auf einem Weg durch die Innenstadt geht es zum Marktplatz. Um 11 Uhr findet die Übergabe der rund 1000 gesammelten Unterschriften an den Magistrat statt. Eingeladen sind alle Menschen, die an besseren Bedingungen für den Radverkehr in Alsfeld und Umgebung interessiert sind.

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