Die Firma PF-Schweißtechnologie hat für Erweiterungspläne ein Nachbargrundstück gekauft. FOTO: PM
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Die Firma PF-Schweißtechnologie hat für Erweiterungspläne ein Nachbargrundstück gekauft. FOTO: PM

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Alsfelder Firma hält an Erweiterung fest

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Die Firma PF-Schweißtechnologie kauft in Alsfeld ein Nachbargrundstück. Die Corona-Krise hat aber auch in diesem Unternehmen Folgen.

"Gerne würde ich behaupten, dass wir trotz der aktuellen Situation die Investition in das Grundstück getätigt haben, aber das wäre nur die halbe Wahrheit", räumt Achim Spychalski-Merle, der Geschäftsführer der PF-Schweißtechnologie GmbH ein. Tatsächlich ist das Unternehmen allein in den vergangenen zwei Jahren um fast 30 Prozent gewachsen und zählte im Jahresschnitt 2019 etwa 50 Mitarbeiter.

Boom in 2019

Durch die boomende Konjunktur im vergangenen Jahr wurden zudem die Lieferzeiten für verschiedene Vorprodukte für die Fertigung immer länger. "Für manche essenziellen Bauteile haben wir bis zu 32 Wochen Lieferzeit. Da bleibt uns nichts anderes übrig als ausreichend Teile unserem eigenen Lager vorzuhalten", erklärt Spychalski-Merle.

"Im Firmengebäude wurde es immer enger und ineffizienter und so begannen wir die Planung eines Anbaus auf einer 140 Quadrameter großen Grünfläche, die wir bereits 2018 von der Schmidt Immobilen GmbH & Co. KG erworben hatten." Aber die Lage der Fläche sei nicht ideal - die Wege zu lang, da eine direkte Anbindung an das Bestandsgebäude nur schwer möglich ist. "Wir haben Anfang diesen Jahres eine Einigung mit der Firma Schmidt Immobilien über den Kauf des rund 3850 Quadratmeter großen Grundstücks Alte Liederbacher Straße 10 erzielt, welches sich in voller Länge an unseren Bestand anschließt", sagt Spychalski-Merle. Zu diesem Zeitpunkt war die Corona-Krise in weiter Ferne. Dennoch wurde an dem Kauf festgehalten und dieser nun endgültig abgeschlossen.

So ein wenig fühlt sich Achim Spychalski-Merle an die Jahre der Weltfinanzkrise erinnert. Zu diesem Zeitpunkt hatte die PF-Schweißtechnologie GmbH aufgrund der Boomjahre 2007/2008 einen Produktionsanbau für 1, 3 Millionen Euro fertiggestellt und dann brachen die Umsätze um 40 Prozent weg. "Ganz so schlimm sieht es im Moment nicht aus. Zwar zwingt uns der Lockdown, in Spanien, Frankreich und Italien unsere Produktion zu drosseln, aber wir denken, dass wir diesmal nicht ganz so hart getroffen werden". Auch wenn die Investition in ein neues Gebäude jetzt noch eine Weile auf sich warten lassen muss, sei der Kauf des Grundstückes ein klares Bekenntnis in den Standort Alsfeld.

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