Alsfelder Feuerwehr zerlegt neuen Opel

Alsfeld (pwr). Mit der Rettungsschere zu Opel: Die Feuerwehr absolvierte kürzlich ein Seminar zur technischen Hilfeleistung im südhessischen Rüsselsheim. Auf dem über fünf Quadratkilometer großen Gelände des Automobilherstellers wurde Alsfelds Unfallrettern bei der Werkfeuerwehr die neueste Fahrzeugtechnik vorgestellt.

Dazu zählten automatische Notrufsysteme sowie wasserstoffangetriebene Autos. Die Ausbilder der Werksfeuerwehr zeigten zudem verschiedene Rettungstechniken an Unfallfahrzeugen und demonstrierten die Grenzen von Einsatzgeräten der Feuerwehr.

Durch die Zusammenarbeit der Werkfeuerwehr mit dem Opel-Entwicklungszentrum wartete eine Besonderheit. Die Seminargruppe konnte ein fabrikneues Automobil für Übungszwecke verwenden. Dazu stand eine sogenannte Nullserie des Opel Astra K zur Verfügung. "Dem ein oder anderen tränte schon das Auge", so berichtete Wehrführer Carsten Schmidt. Er betonte jedoch die Bedeutung der Ausbildung und: "Wann bietet sich solch eine Möglichkeit des Trainings?". Der Wehrführer sprach von einer guten Ausbildung der Feuerwehr-Opelaner, die man gerne wieder in Anspruch nehmen würde.

Die Kosten für das Seminar übernahm die Adam Opel AG, dafür mussten die Alsfelder Feuerwehrleute allerdings bereits um 5 Uhr morgens von ihrer Feuerwache nach Rüsselsheim starten. Zum Abschluss der nichtalltäglichen Übung besuchten die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner das Opelmuseum. Vom Patentmotorwagen über die Opelmodelle Admiral, GT oder dem legendären Manta reichten die dort ausgestellten Fahrzeuge, es konnten aber auch Fahrräder, Motorräder und Nähmaschinen aus dem Hause Opel besichtigt werden.

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