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ALA appelliert im Vorfeld: Weihnachtsmarkt absagen

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Alsfeld (pm). Die Fraktion der ALA) kann die Entscheidung, den Alsfelder Weihnachtmarkt stattfinden zu lassen (diese Zeitung berichtete) nicht nachvollziehen und auch nicht billigen. Seitens der ALA ist man der Auffassung, »dass eine rasche Entscheidung erfolgen sollte, den Weihnachtsmarkt nicht beginnen zu lassen«, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Alternativen Liste Alsfeld.

Die Belastung in den Krankenhäusern - vor allem durch Covid-19-Patienten - wachse stetig an, auch im Vogelsberger Kreisgebiet und die Infektionszahlen insgesamt wachsen exponentiell. Von Seiten der Gesundheitspolitiker und auch der Mediziner komme der dringende Appell, Kontakte zu reduzieren und keine größeren Veranstaltungen durchzuführen, heißt es weiter. Lauterbach und Schlitz hätten mit der Absage ihrer Weihnachtsmärkte »eine vernünftige Entscheidung getroffen,« so die ALA weiter. Die Absicht, dann in Alsfeld das einzige Event im Kreis durchzuführen, wiege um so schwerer, »weil es dann Anziehungspunkt für noch mehr Menschen werden könnte«.

Der Alsfelder Weihnachtsmarkt solle noch vor seinem Beginn von der Verwaltung abgesagt werden. »Man sollte nicht erst aufgrund des weiteren Infektionsverlaufs und der Belastung der Intensivstationen auf eine mögliche Anordnung einer übergeordneten Behörde zu einem Abbruch warten«.

Eilantrag geplant

Sollte Bürgermeister Paule den Weihnachtsmarkt wie vorgesehen beginnen lassen wollen, wird die ALA für die kommende Stadtverordnetenversammlung am 2. Dezember einen Eilantrag einbringen, den Weihnachtsmarkt abzusagen

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